Polizei Stadt Grenchen informierte Jugendliche
Dienstag, 10. April 2007
in Verschiedenes

Die Schülerinnen und Schüler wurden zu mehreren Posten geführt, wo sie auf verschiedene Themen aufmerksam gemacht wurden. Beim einem Posten wurden die Jugendlichen getestet, wie viel sie eigentlich über den Bremsweg und das Autofahren im betrunkenen Zustand oder unter Drogeneinfluss wissen. Die Schülerinnen und Schüler beantworteten jede Frage korrekt und machten auch sonst sehr interessiert mit. Um den Bremsweg demonstrieren zu können, durften einige der Jugendlichen gemeinsam mit einem Polizisten mit einem Auto, das 50 km/h fuhr, eine Strasse entlangfahren. Und ein zweiter Polizist warf mitten in der Fahrt eine Puppe auf den Wagen. So musste das Auto eine Vollbremsung vollführen. Die Schüler, die nur zugeschaut hatten, sahen fasziniert, aber auch etwas ängstlich, wie weit der Wagen noch weiterfuhr, bevor er zum Stillstand kam.
Sicherheitsgurt
Beim zweiten Posten wurden die Jugendlichen über die Vorteile beim Tragen des Sicherheitsgurtes informiert.
Dass man eine Busse kassieren kann, wenn man ohne Sicherheitsgurt erwischt wird, wurde auch erläutert. Die Schüler sollten erraten, wie hoch diese Busse sei. Von 30 bis 200 Franken wurde alles genannt. Schliesslich klärte der Polizist auf, dass man „nur“ 60 Franken bezahlen muss. „Wichtig ist dabei vor allem, dass ihr die Sicherheitsgurte nicht wegen der Polizei, sondern für euch selbst tragt“, fügte er aber noch hinzu. Dann konnten die Jugendlichen in einem Simulator am eigenen Leib zu spüren bekommen, wie der Sicherheitsgurt bei einem Auffahrunfall schützt. Nur gerade 11 km/h war das Gefährt schnell, doch auch hier wurde bereits eindrücklich aufgezeigt, welche Schäden vom Sicherheitsgurt verhindert werden können.
Beim dritten Posten konnten die Schüler Informationen über Diebstahl und Sachbeschädigungen erhalten: Was genau „Diebstahl“ und „Sachbeschädigung“ bedeuten und wie man sich davor schützen kann.
Interessierte Jugendliche
Die Jugendlichen waren überall immer sehr aufmerksam, machten mit, beantworteten die Fragen. Doch es war auch spürbar, dass vielen erst jetzt bewusst wurde, welche Gefahren der Verkehr birgt.



