Volkshochschule Region Grenchen: Neuer Präsident
Dienstag, 3. April 2007
in Vereine, Wirtschaft

Herr Schöni, beschreiben Sie kurz Ihren bisherigen Werdegang bei der Volkshochschule.
Meine ersten Kontakte mit der Volkshochschule hatte ich, indem ich selbst Kurse besuchte. Dies waren vor allem Sprach- und Sportkurse. Seit September 2006 arbeite ich im Vorstand der Volkshochschule Region Grenchen mit.
Aus welcher Motivation heraus haben Sie das Präsidentenamt übernommen?
Ich bin sehr überzeugt von der Volkshochschule, was ihre Aufgabe und ihren Stellenwert für die Bevölkerung der Region anbelangt. Zudem kann ich mit diesem Amt nachhaltig etwas bewegen für die Gesellschaft. Als Betriebsökonom habe ich einen ganz anderen fachlichen Hintergrund als die meisten anderen Mitarbeitenden bei der Volkshochschule. Ich denke, dass ich durch meine betriebswirtschaftlichen Erfahrungen Inputs einbringen kann, die sich gut ergänzen mit den Inputs meiner Kolleginnen und Kollegen.
Was werden Sie als neuer Präsident so weiterführen, wie es bisher war?
Mein Vorgänger André Voutat hat die Organisation erfolgreich und sehr gut geleitet. Daher werde ich vieles so weiter führen wie er, vor allem im strukturellen Bereich. Die einzelnen Programmpunkte des Semesterprogramms werde ich sicher beibehalten. Allerdings möchte ich mehr Kurse rund um Kunst und Kultur anbieten. Dasselbe gilt für Sprachkurse und für Kurse aus dem Fachgebiet Wirtschaft. Bisher kommen über 50 Prozent unserer Kurseinnahmen aus den Kursen des Bereiches Gesundheit/Bewegung/Sport. Ich möchte, dass wir zukünftig finanziell weniger abhängig sind von einem einzelnen Fachbereich. Ich beabsichtige jedoch nicht, weniger Gesundheits- und Sportkurse anzubieten, sondern die Anzahl der anderen Kurse zu erhöhen.
Gibt es noch andere Dinge, die Sie ändern werden?
Ich möchte enger mit dem Gemeinderat und den Behörden zusammenarbeiten. Zudem möchte ich mehr Öffentlichkeitsarbeit betreiben und den Austausch mit der Wirtschaft der Region pflegen, um die Bedürfnisse der Angestellten der einzelnen Unternehmungen besser zu ergründen und ins Programm zu integrieren.
Was ist Ihrer Ansicht nach der Stellenwert der Volkshochschule?
Ihr Stellenwert in der Bevölkerung ist recht hoch. Durch den Austausch mit Kursbesuchenden und Bekannten sehe ich, dass die Volkshochschule als Anbieter von hoch professionellen Kursen zu guten Preisen wahrgenommen wird. Ich denke, der Bevölkerung ist bewusst, dass die Bildung der einzige Schweizer Rohstoff ist. An der Volkshochschule kann man sich seinen „Rucksack“ individuell füllen mit Kursen zu Beruf und Familie. Aufgrund meines neuen Amtes werde ich von vielen Menschen auf die Volkshochschule angesprochen. In der Regel äussern sie sich überaus positiv. Solchen Aussagen freuen mich und stützen mein Bestreben, auf die Werte der Volkshochschule weiter aufzubauen.



