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Uhrencup: Kommt Kult-Verein Celtic Glasgow?

Freitag, 16. März 2007 in Sport
(mgt) Der 46. Uhrencup rückt näher. Die Vorbereitung tritt in eine entscheidende Phase. Neue Vertragspartner sind gefunden worden und auch das Teilnehmerfeld zeichnet sich ab. Mit Celtic Glasgow steht einer der grössten Klubs Europas zur Diskussion. Gut möglich, dass auch Giovanni Trapattoni im Brühl zu Gast sein wird.
Eine erste Klärung erfuhr die Terminierung des Uhrencups. Definitiv soll der 46. Uhrencup zwischen 4. und 7. Juli ausgetragen werden. Im Vordergrund stehen die Daten 3./4. und 6. Juli. «Wir müssen uns aber die Möglichkeit offen behalten, das Turnier allenfalls um einen Tag zu schieben», erklärt Turnierdirektor Sascha Ruefer. Grund dafür ist ein europäischer Topklub, der bei Verhandlungen den Wunsch geäussert hat, am 5. und 7. Juli spielen zu dürfen.

Interesse bei Celtic Glasgow

Dabei soll es sich um den schottischen Serienmeister Celtic Glasgow handeln. Der Verein, der in ganz Europa Kult-Status geniesst, hat sein Interesse angemeldet, berichten Insider. Bestätigt wird dies durch den Besuch von Tom O’Neill, dem Chef-Scout von Celtic. Er weilte am vergangenen Wochenende in der Schweiz und inspizierte dabei am Sonntag zusammen mit Camp-Organisator Richard Wey auch das Brühl. Der Uhrencup verhandelt auch mit Borussia Dortmund, Fenerbahce Istanbul und Red Bull Salzburg, wobei vor allem letztere in der Pole-Position zu sehen  sind. Das Team um Trainerlegende Giovanni Trapattoni und Weltfussballer Lothar Matthäus würde gerne kommen, „weil das Turnier ideal in unsere Vorbereitung passt. Zudem kenne ich den Uhrencup vom FC Basel her. Ein Top-Turnier, das ich Trap und Lothar nur empfehlen konnte. Wir würden uns freuen, wenn wir kommen dürften“, erklärt Sportdirektor Oliver Kreuzer. Von den Schweizer Teams hat YB seine Teilnahme zugesichert, die Teilnahmebestätigung von Basel soll dieser Tage folgen.

Sponsoren

Bereits konnten mit mehreren Partnern Vertragsverhandlungen abgeschlossen werden. Uhrencup-Vermarkter Sportart AG konnte mit zwei langjährigen Uhrencup-Sponsoren einen Vertrag für ein weiteres Jahr abschliessen. Mit dabei sind die Gasverbund Mittelland AG mit der Marke «Erdgas» und die Immobilien-Investmentgesellschaft «swiss prime site». Die Engagements sind für Oliver Balsiger vom Vermarkter des Uhrencups «Sportart AG» Beweis dafür, dass das Produkt Uhrencup gut positioniert ist. «Und für den Anlass ist es von Vorteil, wenn bei den Sponsoren Konstanz zu verspüren ist.» Trotz anderer Interessenten entschied sich die Uhrencup-Organisation für Securitas als Sicherheitspartner in den nächsten Jahren. Ausschlaggebend dafür war laut Roger Rossier die bisherige gute Zusammenarbeit der Securitas mit der öffentlichen Polizei und den Fanbeauftragten der jeweiligen Teams. Dadurch vereinfache sich die Organisation der Sicherheit im und ums Stadion. Pro Spieltag wird die Securitas mit ca. 25 Personen für die Sicherheit im Stadion verantwortlich sein.  Die Präsenz des Uhrencups weitet sich in der Schweiz immer mehr aus. Daher kam dem Uhrencup die Anfrage des grössten Ticketanbieters der Schweiz, Ticketcorner, sehr gelegen. «Die Zusammenarbeit mit Ticketcorner, der uns auch als Sponsor zur Seite steht, ist ein Schritt vorwärts in der Entwicklung des Uhrencups», so Roger Rossier. In den nächsten Wochen werden weitere Gespräche geführt, in denen Details zum Ticketverkauf geklärt werden. Das Engagement ist auf drei Jahre befristet. Und nach einem Jahr Pause wieder dabei ist Heineken als Bierlieferant und Partner des Uhrencups. Nach einem Abstecher zu Warsteiner, mit dem man durchaus gute Erfahrungen gemacht habe, ist man vonseiten des Uhrencups froh, wieder mit Heineken zusammenzuarbeiten. «Mit Heineken haben wir einen renommierten Namen im europäischen Fussball an unserer Seite, der auch Partner der Champions League ist», erklärt Oliver Balsiger von Sportart AG.

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