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Kriminalstatistik: Grenchen ist die sicherste Stadt im Kanton

Samstag, 3. März 2007 in Verschiedenes
Urs Bartenschlager, Chef der Kriminalabteilung der Polizei Kanton Solothurn
(Sabine Waelti) Im Jahr 2006 hat die Polizei 9.1 Prozent weniger Straftaten ermittelt als im Jahr zuvor. Grenchen weist lediglich halb so viele ermittelte Delikte auf wie Solothurn oder Olten.
Vor wenigen Tagen hat die Polizei Kanton Solothurn die Zahlen der Kriminalstatistik des Jahres 2006 bekannt gegeben. Im vergangenen Jahr hat wurden im Kanton insgesamt 16`657 Straftaten ermittelt. Dies sind 9.1 Prozent weniger als im 2005.

Nur halb so viele Straftaten

In der Stadt Grenchen ist die Anzahl im 2006 ermittelter Straftaten mit 1’060 nahezu identisch mit der des Vorjahrs (1’061). Grenchen weist damit lediglich halb so viele Delikte auf wie etwa Solothurn oder Olten. Dies sei kein neues Phänomen, sondern eines, welches sich auch in den Kriminalstatistiken der vorangehenden Jahre gezeigt habe, erklärt Thomas Zuber, Kommandant-Stellvertreter der Polizei Kanton Solothurn. Eine Erklärung dafür hat er nicht.

Weniger Zentrumswirkung

Und welche Gründe sieht Robert Gerber, Kommandant der Polizei Stadt Grenchen, für die vergleichsweise geringe Kriminalitätsbelastung Grenchens? „Ja, wahrscheinlich liegt dies daran, dass wir so gut sind“, lacht er. Dass Grenchen nicht die gleiche Zentrumswirkung habe wie Solothurn oder Olten, sei ganz sicher eine wesentliche Erklärung.

Fast gleich viele Einbruch- und Einschleichdiebstähle

Betrachtet man einzelne Deliktbereiche, so wurden in Grenchen im vergangenen Jahr beispielsweise 38 Tätlichkeiten (Solothurn: 62, Olten: 54), 20 Körperverletzungen (Solothurn: 31, Olten: 26) und 44 Ladendiebstähle (Solothurn: 193, Olten: 89) ermittelt.
Bei den Einbruch- und Einschleichdiebstählen jedoch habe sich die Tendenz fortgesetzt, dass sich Grenchen an die anderen beiden Städte angleiche, so Urs Bartenschlager, Chef der Kriminalabteilung der Kantonspolizei. 2006 wurden in Grenchen 227 solche Delikte ermittelt (Solothurn: 246, Olten: 227).

Mehr Einbrüche im Geschäftsbereich

„Ja, diesbezüglich sind wir leider wirklich am Aufholen“, meint Gerber. Einen der Gründe dafür sieht der Stadtpolizei-Kommandant in der besseren Erschliessung Grenchens seit der Autobahneröffnung im Jahr 2002. Er betont allerdings, dass im 2006 nur die Einbrüche im Industrie- und Gewerbebereich zugenommen haben. Bei den Einbrüchen im Wohnbereich konnte Grenchen im vergangenen Jahr eine leichte Abnahme verzeichnen.

Jugendliche Tatverdächtige

Von den 7’475 Tatverdächtigen (alle Delikte) im Kanton waren 1’050 Jugendliche oder Kinder und somit 3 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Kantonspolizei hat den neuen Dienst der Jugendpolizei geschaffen. Dieser Dienst ist seit Anfang dieses Jahres tätig und befindet sich noch in der Startphase. Die Aufgaben der Jugendpolizei werden präventiver und repressiver Natur sein. Ein wichtiges Thema für die Fachleute der Jugendpolizei ist beispielsweise der Handy-Missbrauch: „Das Unrechtsbewusstsein in Sachen des Handys ist bei Jugendlichen nicht ausgeprägt. Straftaten wie die Weitergabe von Pornografie, Happy-Slapping und Snuff-Videos werden teilweise nicht als solche bewertet“, erläutert Bartenschlager.
Die Jugendpolizei hat zwei Standorte: Einen in Solothurn und einen in Olten. Für die Region Grenchen und Umgebung ist die Dienststelle in Solothurn zuständig.

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Lieber Michael Wenn du's noch nicht gesehen hast.....am Samstag spielt Basel noch nicht, somit ist Grenchen für dich am Samstag noch ein sicher [...]
Do, 02.07 21:19
Ab Samstag schlagen die Basler-Chaoten Grenchen kurz und klein. Wer zahlt?
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Dasselbe entlang den Hauptstrassen; Z.B. von Grenchen nach Solothurn o.a. Dasselbe Bild- was aber nur sichtbar wird, wenn man "langsam" unterw [...]
Mi, 01.07 17:37
Ich bin zwar kein "Sozi"... aber allen Respekt, dass war ein grundehrlicher Sozialdemokrat, der die Sprache der Arbeiter sprach!
Mi, 01.07 14:49
Alle monate wieder fliegt irgendwo eine Anlage auf, na und? Die Hanfgegner müssen einsehen dass halt trotzdem gekifft wird, ob es der SVP und [...]



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