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Kultur-Historisches Museum Grenchen: Sammlung weltweit abrufbar

Montag, 26. Februar 2007 in Archiv bis 2007
Alfred Fasnacht, Angela Kummer und Marco Visini freuen sich über das neue Angebot im Internet.
(khm) Die lokalhistorische Sammlung der Stiftung Museum Grenchen ist nun im Internet unter [www.museums-gesellschaft.ch/ mgmuseum.html] (Dieser Link bezog sich auf eine alte Version von grenchen.net und könnte unter Umständen nicht mehr besucht werden.) abrufbar. Vor rund 18 Monaten startet die Stiftung die Inventarisierung der Sammlungsbestände. In dieser Zeit katalogisierte das Team der Spezialistinnen rund 1’144 Objekte.
Einzel oder in Gruppen vermisst, wägt und fotografiert das Inventarisations-Team unter der Leitung von Angela Kummer die Sammlungs-Objekte. Geschätztes Alter, weitere Angaben aus vorhandenen Akten und aus der Fachliteratur ergänzen den Eintrag. „Es ist nicht immer einfach an die Informationen zu gelangen,“ erklärt Angela Kummer. „Zum Glück können wir immer wieder auf die Unterstützung von Experten zurückgreifen.“

Sammlung im Internet

Die Daten der Sammlungsgegenstände sind alle in einer elektronischen Datenbank abgelegt. Die Stiftung Museum Grenchen bietet nun den Zugriff auf diese Datenbank im Internet an. Im Sommer 2008 soll die Inventarisierung abgeschlossen sein, dann sollten rund 4'000 Objekte abrufbar sein. Diese Art von Präsentation der Sammlung dürfte in der Schweiz einmalig sein. Die Realisierung des Projektes bedingt eine saubere Schnittstelle zwischen der Datenbank und dem Internet. Die Informatikfirma CultArt GmbH in Subingen entwickelte das Datenbankprogramm "Inventory", welches die speziellen Bedürfnisse der Museen abdeckt. „Für die Stiftung Museum Grenchen haben wir nach einer einfachen Lösung gesucht, um die Sammlung im Internet abrufbar zu machen,“ hält Marco Visini, Geschäftsführer der CultArt GmbH fest.

Porzellansammlung komplett erfasst

Zurzeit ist die komplette Porzellansammlung aus dem Nachlass der Marti-Schenk-Stiftung einzusehen. Das Porzellan aus verschiedenen europäischen Manufakturen wurde von Anna Müri-Marti liebevoll bemalt. Zusammen mit ihrer Schwester Mathilde Dietrich-Marti vermachte sie die Sammlung und das Vermögen der Stadt Grenchen.
Abgeschlossen und damit im Internet abrufbar ist auch die Registrierung der Objekte aus der Früh- und Römerzeit. Besonders interessant ist die Sammlung römischer Münzen, welche alle in Grenchen gefunden wurden.

Link: http://www.museums-gesellschaft.ch/mgmuseum.html

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