Besser Konfetti im Sack als Alkohol im Blut
Donnerstag, 8. Februar 2007
in Polizeimeldungen

Schwer verletzte oder gar tote Personen sind oftmals die Folge. Unvorstellbar, wie viel Trauer und Leid so über eine Familie gebracht werden kann. Und dies alles nur wegen «einem Gläschen zuviel...»
Rat der Polizei
Damit Sie die bevorstehenden Fasnachtstage von der Chessleten bis zum Aschermittwoch fröhlich und unbeschwert geniessen können und ohne erhöhtes, durch Alkoholkonsum bedingtes Risiko, nach Hause kommen, rät Ihnen die POLIZEI einmal mehr, die folgenden Punkte zu beherzigen:
•Bestimmen Sie zusammen mit Ihrem Partner vor dem Besuch von Umzug, Maskenball etc., wer von Ihnen aufs Trinken verzichtet und dann nach Hause fährt.
•Werden Sie sich nicht einig, dann denken Sie daran, dass es Taxen und öffentliche Verkehrsmittel gibt.
•Löschen Sie den Durst zuerst ohne Alkohol.
•Geniessen Sie zwischendurch auch alkoholfreie Getränke.
•Meiden Sie «Gebranntes» und «scharfe Mixturen», da diese schneller wirken.
•Trinken Sie nicht verschiedene Alkoholikas durcheinander.
•Wenn Sie sich vorgenommen haben nur wenig zu trinken, dann aber im Verlauf des Tages doch etwas «über den Durst» erwischt haben, seinen Sie vernünftig: Lassen Sie in diesem Fall das Auto stehen und lassen Sie sich nach Hause chauffieren – oder nehmen Sie sich ein Hotelzimmer. Letzteres kommt immer noch billiger, als wenn Sie alkoholisiert einen Unfall verursachen.
•Und denken Sie daran: Die immer wieder hochgepriesenen «Hausmittelchen» wie Schwarzer Kaffee mit Zitrone oder Rollmops haben auf den Alkoholabbau im Blut keinen Einfluss.
Das einzige Mittel, das wirklich hilft, heisst vor, während und nach der Fasnacht:
«Wer fährt, trinkt nicht – wer trinkt, fährt nicht!» Denn Sie wissen ja: Alkohol «fährt ein.» Also, fahren Sie ohne! 0,5 Promille sind sehr schnell erreicht!
Angetrunkenheit oft auch am Folgetag
Übrigens – was viele nicht wissen: Nach reichlichem Alkoholkonsum kann man auch am Folgetag noch angetrunken sein. Der Alkoholabbau im Blut beträgt erfahrungsgemäss lediglich zirka 0,1 bis 0,15 ‰ pro Stunde!



