BGU: Positive Erfahrungen mit Erdgasbus
Mittwoch, 31. Januar 2007
in Archiv bis 2007

Hans-Ruedi Zumstein, der Leiter der BGU ist überaus erfreut, dass seit der Inbetriebnahme des Busses Ende Oktober 2006 keine grossen Probleme aufgetaucht ist. „Der Bus musste bisher noch nie in die Garage“, erzählt er. Das Fahrzeug habe mittlerweile rund 3000 Kilogramm Sprit verbraucht und liege dabei sogar unter den Erwartungen der Städtischen Werke Grenchen (SWG) und der BGU.
7`000 km pro Monat
Entsprechend der Erwartungen der BGU kann der neue Bus pro Monat 7'000 Kilometer zurücklegen. Auch der vor Kurzem eingetretene Winter stellte bis jetzt kein grosses Problem für das Fahrzeug dar. „Die Fahrer meldeten uns sogar, dass sie besser fahren können, da das ganze Gewicht besser auf der ganzen Fläche des Busses verteilt sei, als bei Dieselbussen.
Fahrten auf den Grenchenberg
Zu den Dienstleistungen des Erdgasbusses gehörten auch schon Fahrten auf den Grenchenberg. „Beim Grenchner Berglauf wurde unser Bus für den Shuttledienst eingemietet“, erzählt Zumstein, „Er wurde also einer grossen Belastung ausgesetzt, wenn er immer wieder voller Leute nach oben und wieder nach unten fahren musste.“ Doch auch diese Prüfung meisterte das jüngste Mitglied der BGU-Familie mit Bravour.
Die BGU-eigene Erdgastankstelle in Grenchen wird von Zumstein sehr gelobt. „Innerhalb von fünf bis sechs Minuten ist der Bus vollgetankt.“ Die Tankstelle ist offen für den Erdgasbus, sowie für das Personal der BGU und SWG. Auf die Frage hin, ob die Tankstelle auch eines Tages für andere Erdgasnutzer geöffnet werde, liege nicht im Rahmen ihrer Entscheidung, so Zumstein. Dies sollten die SWG entscheiden.
Für die Zukunft ist die Inbetriebnahme weiterer Erdgasbusse geplant. „In diesem Jahr werden wir im August und im Oktober je einen weiteren Bus in Betrieb nehmen“, so Zumstein, „im Jahre 2008 werden wir dann nochmals zwei Busse hinzufügen und somit unserern Erdgasbus-Bestand auf fünf Busse erhöhen.“
keine Komplikationen
Alles in allem freut sich Zumstein sehr, dass bisher alles ohne Komplikationen über die Bühne gegangen ist. Er habe auch schon bereits sehr positive Feedbacks von den Fahrgästen, wie auch den Fahrern selbst erhalten. „Die Fahrgäste freuen sich, dass der Motor des Busses leiser ist, als der eines regulären Dieselbusses.“
Ein Problem hätten aber die Busfahrer. Denn der Erdgasbus reagiere schneller auf den Druck des Pedals, als der reguläre Bus, weswegen die Fahrer alle umdenken müssten. Aber grosse Komplikationen habe es, ausser dass der Bus vielleicht beim ersten Anfahren einen grossen Sprung nach vorne machet, bisher noch nie gegeben.



