Gaby Roter im Kunsthaus
Samstag, 27. Januar 2007
in Archiv bis 2007

Die Künstlerin benutzt die Malerei, um ihre inneren, emotionalen Prozesse be- oder verarbeiten zu können. Denn nicht umsonst trägt die Ausstellung den Titel „Aufbruch“. Die 43-jährige hatte vor kurzem noch gesundheitliche Probleme, über die sie aber nun hinweg sei, so Roter. Die Künstlerin arbeitet immer an mehreren Bildern gleichzeitig und fertigt sie am Boden an. Denn: „Aufrecht ist für mich eine Betrachterposition. Ich will ein Teil des Bildes sein.“
Kabinett der Begegnungen
Nur wenige ihrer Werke tragen Titel. Dies hat einen bestimmten Grund. Roter will dem Betrachter keine Geschichte über dieses Bild „aufzwingen“, lieber soll jeder selber entscheiden, wie er dieses Bild nennen möchte, oder was er darin sieht. Besonders hervorzuheben ist das Kabinett der Begegnungen, in dem Bilder von Roter und der vorherigen Künstlerin Susanne Keller ausgestellt sind. Die beiden Malerinnen hatten gemeinsam im Atelier gearbeitet und dabei sind diese Bilder entstanden.



