Kommt Giovanni Trapattoni an den Uhrencup?
Donnerstag, 11. Januar 2007
in Archiv bis 2007

OK-Chef Sascha Ruefer: „Es gab Gespräche, mehr nicht. Aber Salzburg wäre eine Attraktion.“
Nach anfänglichen Dementis räumt OK-Chef Sascha Ruefer mittlerweile Kontakte zum österreichischen Spitzenklub ein. „Wir haben mit Oliver Kreuzer, dem neuen Sportchef von Salzburg Gespräche geführt und dabei positive Signale erhalten. Mehr aber kann ich nicht sagen“, erörterte Ruefer auf Anfrage.
Die Verpflichtung von Salzburg wäre ein weiterer Meilenstein, denn mit Trainer Giovanni Trapattoni und seinem Assistenten Lothar Matthäus kämen bisher nie dagewesene Hochkaräter nach Grenchen. Trapattoni ist der erfolgreichste Klubtrainer der Welt. Mit Inter Mailand wurde er ebenso Meister, wie mit Bayern München und Benfica Lissabon, mit Juventus gewann er die Champions-League – einer von insgesamt über 20 Titeln, die Trapattoni als Trainer holte. Seit dem 1. Juli fungiert er als Trainer bei Red Bull Salzburg, nachdem Red Bull-Besitzer Dieter Mateschitz den Klub übernommen und finanziell zum ambitionierten Vorzeigeklub gemacht hat. Red Bull Salzburgs Kader ist gespickt mit Nationalspielern.
Angestrebt wird die europäische Spitze, die Champions-League ist dabei nur ein Teilziel. Assistiert wird Trapattoni von Lothar Mätthaus. Der ehemalige Bayern und Inter-Star wurde mit Deutschland Welt- und Europameister und gehört selbst Jahre nach Beendigung seiner Aktivkarriere zu den schillerndsten Persönlichkeiten im europäischen Fussball. Von einer Teilnahmebestätigung möchte Ruefer aber nichts wissen. „Es gab Gespräche, mehr nicht. Aber Salzburg wäre eine Attraktion, ohne Frage.“
Schottland, Türkey, Deutschland…und England
Die Spekulationen über mögliche Teilnehmer sind in vollem Gange. Gemäss Uhrencup sind Dossiers in allen grossen Ligen deponiert worden, wobei der Fokus hauptsächlich in Richtung Bundesliga und nach England gerichtet sei. Die Namen von Dortmund und Schalke kursieren ebenso, wie Celtic Glasgow oder der türkische Spitzenklub Galatassaray. „Die Kontakte in Europa sind in den letzten Jahren sehr intensiv und gut geworden. Und auch das Renommé des Uhrencups hat zugelegt. Mittlerweile erhalten wir auch von den Vereinen direkt Anfragen“, zeigt sich Ruefer erfreut. Dabei ist es ein offenes Geheimnis, dass die ehemaligen Uhrencup-Teilnehmer Kaiserslautern, Leverkusen und Köln gerne wieder nach Grenchen kommen würden. „Davon sehen wir im Moment ab, weil wir jedes Jahr neue Teams präsentieren werden“, dämmt Ruefer Spekulationen. Bis Mitte März soll der erste ausländische Teilnehmer feststehen. Bereits sicher ist die Teilnahme der Berner Young Boys, auch mit dem FC Basel sind die Gespräche am Laufen.
Veränderungen im OK
Verändert hat sich zu letztem Jahr auch das OK. Rolf Janz, langjähriger Mitstreiter in der Finanzcrew, muss aus beruflichen Gründen ebenso kürzer treten, wie Pressechefin Nadia Batzig. Janz’ aufgaben übernimmt neu Fredy Ruefer, Vater von Ok-Chef Sascha Ruefer, Urs Byland übernimmt die Veranwortung für den Bereich Medien. Die neu geschaffene Stelle der Venue Managerin wird von Linda Kunz besetzt. Die 32jährige wird sich in dieser Funktion um die Akkreditierungen und die Aufenthalte der ausländischen Gäste kümmern.



