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Solothurn: Einbruch-Prävention – Dank an die aufmerksame Bevölkerung

Dienstag, 2. Januar 2007 in Polizeimeldungen
(Polizei Kanton Solothurn) Die Mitte Oktober bei der Polizei eingeführte Gratis-Hotline zur Bekämpfung der Dämmerungseinbrüche bewährt sich. Bis heute sind Dutzende Anrufe aufmerksamer Bürger eingegangen, welche Verdächtiges gemeldet haben. Daraus resultierten auch mehrere Festnahmen. Die Polizei dankt der Bevölkerung für die aktive Mithilfe.
Das Phänomen der Dämmerungseinbrecher ist nicht neu. Die Täterschaft nutzt gezielt die Zeit zwischen Tag und stockdunkler Nacht aus, um ihrer «Arbeit» nachzugehen. Sie fällt weniger auf, weil dann meist viele Personen unterwegs sind, was ihr ein «Untertauchen» auf der Flucht erleichtert.

Je schneller die Polizei intervenieren kann, desto grösser ist die Chance, die Täter inflagranti zu erwischen. Deshalb appelliert die Polizei immer wieder an die Bevölkerung, ihr verdächtige Wahrnehmungen in der Nachbarschaft oder im Quartier unverzüglich über den Polizeinotruf 117 oder 112 zu melden.
Leider glauben jedoch immer noch viele Leute, dass sie bei einem allfälligen «Fehlalarm» zur Kasse gebeten werden. Dem ist jedoch nicht so!

Nicht zuletzt deshalb hat die Polizei Kanton Solothurn per 17. Oktober die Gratis-Hotline 0800 112 117 eingeführt, welche der Öffentlichkeit für entsprechende Meldungen und Hinweise zur Verfügung steht.

Eine erste Bilanz fällt positiv aus! Seit Einführung der Gratisnummer ist diese von Dutzenden aufmerksamer Bürger benutzt worden. Dadurch konnte erreicht werden, dass die Polizei oftmals nur wenig Minuten nach dem Meldungseingang am vermeintlichen Tatort eintraf und zumindest eine mögliche Straftat verhindern konnte. In drei Fällen gelang es sogar, die Einbrecher inflagranti festzunehmen. Diese Erfolge der Polizei bleiben auch in Täterkreisen nicht ungehört. Fazit: Die Einbrüche sind merklich zurückgegangen.

Deshalb gilt auch weiterhin: Wann immer Sie etwas Verdächtiges feststellen, informieren Sie die Polizei über die Gratis-Hotline 0800 112 117! Oder wählen Sie den Polizeinotruf 117 oder 112 – lieber einmal zuviel als einmal zuwenig.

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