Der letzte 11.11. von Alice und Emilio Blümi
Dienstag, 14. November 2006
in Archiv bis 2007

Die Cocoloris sorgten am 11.11. für die schrägen Töne
Als erster ergriff vergangenen Samstag, dem 11.11., um 11.11 Uhr Dominick Hirsch das Wort. Traditionell hielt die Luna-Zunft an diesem Tag ihre Generalversammlung ab und bestätigte Hirsch im Amt des Zunfmeisters. Sein Fasnachtsausblick kam getreu dem Motto „so schreeg“ daher: „Mi dünkt das so schreeg, asäs no so schreegi Lüt git wiä mir Narre si. Denn würe die „angere“ so schreege Lüt, no chly schreeger si, wür so ä schreegi Fasnacht wieder vüu schreeger si!“
Es handelte sich um einen speziellen 11.11. in Grenchen, nämlich um den letzten für die Gastgeber Alice und Emilio Blümli, die ihr Wirtedasein bald beenden. Obernarr René Finger überbrachte ihnen einen grossen Dank im Namen aller Narren, schliesslich sei das Krebs eine Grenchner Fasnachtshochburg. Gleichzeitig äusserte er natürlich die Hoffnung, dass die Fasnächtler auch bei Blümlis Nachfolger Stefan Moser willkommen sein werden. „Kei Miggu meh, wo Stümpe raucht“ findet der Obernarr zwar „soo schreeg“. Gleichzeitig reimte Finger aber auch: „Si hei krampfet – und jetz chlei gnue – isch de das soo schreeg? Nach so vüu Johr – es bitzli Rueh – isch de das soo schreeg?“
Für die schrägen Töne sorgten am Samstag übrigens die Cocoloris. Die Gugge der Luna-Zunft feiert heuer ihr 20-Jahr-Jubiläum! Zunftmeister Dominick Hirsch erinnerte sich zu diesem Anlass an die Anfänge zurück, als ein paar junge und engagierte Zünftler die Gugge ins Leben riefen. Heute bestehe die Formation aus Jungen und jung Gebliebenen (zum Teil von Anfang an dabei), die nicht weniger engagiert seien und nach wie vor das Ziel verfolgen, „d’Strosse und d’Fasnacht allgemein mit ihrne spezielle Kläng s’berichere“.



