Internet fördert professionelle Partnersuche
Dienstag, 22. August 2006
in Verschiedenes

Inzwischen sei das Internet als Hilfsmittel zur gezielten und effizienten Suche hoch etabliert. "Wir sehen den Beweis dafür quer durch alle Altersgruppen", sagt Martin Dobner, Country Manager von Parship, im Gespräch mit pressetext. Für die Studie ließ Parship 1.000 Österreicherinnen und Österreicher im Alter von 14-69 Jahren befragen.
Das Ergebnis zeigt, dass 28 Prozent der Männer, aber nur 13 Prozent der Frauen aktiv auf Partnersuche sind. "Männer geben
eher an, dass sie aktiv suchen. Sie tun sich leichter damit, das auch zu sagen", erklärt Dobner. Der Großteil der Befragten wünscht sich generell eine neue Beziehung, lässt aber alles auf sich zukommen. 30 Prozent der Singles sind an einer Partnerschaft überhaupt nicht interessiert. Während Männer besonders ihre Schüchternheit bei der Partnersuche überwinden müssen, schätzen sich die Frauen als sehr wählerisch ein. Der stufenweise Kontaktaufbau und die Anonymität des Internets seien eine große Hilfe für jene, die sich normalerweise davor scheuen, jemanden anzusprechen.
"Der Vorteil der Online-Partnersuche liegt sehr stark darin, dass die User hier auf Menschen stoßen, die sich explizit deklariert haben, auf der Suche zu sein", so Dobner gegenüber pressetext. Zudem könne jeder selbst entscheiden, wann er was von sich preisgibt. Auffallend sei, dass in Österreich gerade die älteren Singles das Angebot der Internet-Partnersuche in Anspruch nehmen und keineswegs den anderen Altersgruppen in der Nutzung des Mediums hinterherhinken. "Wir richten uns auf jene Menschen aus, die auf der Suche nach einer langfristigen, ernsthaften Beziehung sind", erklärt Dobner. Flirts, Chats oder Dates seien bei Parship nicht das Ziel. "Unsere Kernzielgruppe bewegt sich im Alter von 30 bis etwa 65 Jahren", so Dobner.
Laut Studie suchen 43 Prozent der Frauen nach einem älteren Mann, Männer wollen entweder eine gleichaltrige (31 Prozent) oder eine jüngere (30 Prozent) Partnerin. Während nur 16 Prozent der Frauen nicht auf den Job des Partners achten, bewerten 37 Prozent der Männer die berufliche Tätigkeit der Angebeteten als "egal". Da die Auswahl möglicher Partner heute in der mobilen Individual-Gesellschaft immer größer wird, sei die Entscheidung für einen Lebenspartner gleichzeitig schwieriger, meint Zukunftsforscher Matthias Horx. Darum werde sich auch als logische Konsequenz die Partnersuche zunehmend professionalisieren.



