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Totaler Stromausfall in Grenchen: Ursache noch nicht definitiv bekannt

Sonntag, 20. August 2006 in Archiv bis 2007
(pixelquelle.de / Pat Boeger)
(pgm) Ein Defekt in der Transportleitung zwischen Solothurn und Grenchen führte am Samstagabend, kurz nach 21 Uhr, zu einem „Blackout“ in den Solothurner Gemeinden Grenchen, Bettlach, Selzach und Bellach. Die Ursache ist bis zur Stunde nicht definitiv bekannt. Betroffen von diesem Ausfall waren rund 35'000 Personen.
Kurz nach 21 Uhr kam es am vergangenen Samstagabend in der Stadt Grenchen und den Gemeinden Bettlach, Selzach und Bellach zu einem totalen Stromausfall. Grund war ein Defekt in der Haupteinspeisung der Transportleitung zwischen der AEK Solothurn und den Städtischen Werken Grenchen. Die genauen Ursachen, die zum Unterbruch geführt haben, sind Gegenstand einer Untersuchung, die sofort nach dem Vorfall eingeleitet wurde.Dank der Ringleitung – welche die Städtischen Werke Grenchen (SWG) vor einiger Zeit realisierten – konnte der Strom um ca. 21.45 Uhr wieder aufgeschaltet werden. Derzeit werden die betroffenen Gemeinden via Pieterlen/BE mit Elektrizität versorgt.Während des Stromunterbruchs kam es in Grenchen zu keinen gravierenden Zwischenfällen. Zwei Personen waren in Liften stecken geblieben, konnten aber sehr schnell befreit werden. Bei der Alarmzentrale der Polizei Kanton Solothurn gingen auch einige Fehlalarme von automatischen Alarmanlagen ein. Ob ein Wassereinbuch bei der Uhrenfabrik ETA (Swatch-Produktion), der sich in der Zeit des Stromunterbruchs ereignete, im Zusammenhang mit dem Ausfall steht, wird zur Zeit noch untersucht.Zudem verzeichnete die Alarmzentrale insgesamt 164 Anrufe besorgter Bürgerinnen und Bürger, die sich über die Ursache erkundigen wollten.

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