Erneuerung des Glockenstuhls der Zwinglikirche
Mittwoch, 9. August 2006
in Archiv bis 2007

Der Glockenstuhl der Zwinglikirche muss saniert werden
Seit rund sechs Jahren beschäftigt sich die Baukommission der reformierten Kirchengemeinde Grenchen-Bettlach intensiv mit der Sanierung des Glockenstuhls in der Zwinglikirche Grenchen. Nach Prüfung aller in Frage kommenden Möglichkeiten wurde klar, dass nur eine Neukonstruktion des Glockenstuhls in Frage kommt. Die notwendigen Abklärungen und Untersuchungen wurden mithilfe eines Ingenieurs und eines Bauphysiker vorgenommen.
Neukonstruktion bringt viele Vorteile
Die Vorteile dieser Neukonstruktion sind: Die Sicherheit kann zu 100% gewährleistet werden. Der Glockenstuhl steht neu auf „Gummifüssen“, was die Erschütterungsschwingungen im Turm und die Körperschallübertragung auf das Mauerwerk wesentlich verringert. Der neue Glockenstuhl ist in den Ausmassen etwas kleiner als der alte Glockenstuhl, was die Servicearbeiten, den Unterhalt und die Pflege vereinfachen wird. Ferner fallen für die nächsten 10 bis 15 Jahren am Geläute keine grösseren Sanierungsarbeiten mehr an.An den Sanierungsarbeiten sind folgende Unternehmen beteiligt: Die Glockengiesserei Rüetschi in Aarau (sie hat seinerzeit die Glocken gegossen), die Jakob Muri AG (Kirchturmtechnik in Sursee) und einige Handwerkerfirmen aus Grenchen.
Römisch-katholische Kirchgemeinde übernimmt
Die Sanierung erfolgt in der Zeit vom 10. August bis 3. November 2006. In dieser Zeit wird das Glockengeläute stillgelegt, die Glocken werden im Turm zwischengelagert und die Turmuhr wird aus Sicherheitsgründen abgestellt. Die römisch - katholische Kirchgemeinde Grenchen hat sich freundlicherweise dazu bereit erklärt, während dieser Zeit das Beerdigungsläuten für die reformierten Abdankungsfeiern zu übernehmen.
Glockenton wird weicher
Die Glockensteuerung wird auf den aktuellsten Stand der Technik gebracht, der Boden der Glockenstube wird wasserdicht saniert und die elektrischen Leitungen werden erneuert. Alle diese Massnahmen tragen dazu bei, dass der Glockenton weicher und für das Ohr angenehmer wird.



