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Freiwillige Helfende im Alterszentrum Kastels: „Jede zusätzliche Person ist Gold wert“

Dienstag, 8. August 2006 in Archiv bis 2007
Doris Brunner ist eine der freiwilligen Helferinnen
(Sabine Waelti) Freiwillige Mitarbeitende leisten einen wertvollen Beitrag zur Lebensqualität der Bewohner und Bewohnerinnen im Alterszentrum Kastels. Die Heimleitung möchte diese vermehrt in der 1:1-Betreuung einsetzen.
Sie reden mit den Bewohnerinnen und Bewohnern, spielen und basteln mit ihnen und begleiten sie auf Ausflügen: 17 Frauen sind gegenwärtig im Alterszentrum Kastels als freiwillige Helferinnen tätig – für ihren Einsatz erhalten sie eine pauschale Spesenentschädigung und das Alterszentrum sorgt für die nötigen Versicherungen.
„Auf jedem Ausflug ist eine freiwillige Mitarbeiterin mit dabei“, sagt Aktivierungstherapeutin Susanne Schmid, „ohne die Helferinnen könnten wir manche Ausflüge gar nicht durchführen.“

Nur Frauen im Einsatz

Alle freiwilligen Helfenden im Kastels sind Frauen, die meisten von ihnen sind selbst schon pensioniert. „Männer wären bei uns aber genauso erwünscht“, so Andreas Büchler, Heimleiter im Alterszentrum Kastels, „dass sie sich weniger für Freiwilligenarbeit melden, ist wohl eine Traditionsfrage. Dabei gäbe es durchaus auch so genannt typische Männeraufgaben für Freiwillige wie etwa Bus fahren.“ Auch beim Begleiten von Ausflügen oder beim Gestalten von Jassrunden seien Männer sehr willkommen, so Büchler.

Auch die jüngere Generation ist erwünscht

Dass auch junge Menschen sich durchaus für Freiwilligenarbeit eignen, zeigt sich bei den Einsätzen Zivildienstleistender im Kastels. „Die Hemmschwelle ist jeweils schnell abgebaut“, meint Susanne Schmid. Das Alterszentrum würde sich also ganz besonders über Freiwillige der jüngeren Generation freuen.

Vermehrte 1 zu 1 Betreuung

„Ausserdem ist eines unserer Anliegen, die freiwilligen Helfenden nicht nur bei Gruppenaktivitäten, sondern vermehrt auch in der 1:1-Betreuung einzusetzen“, betont Heimleiter Büchler. Hierbei gehe es in erster Linie darum, den Bewohnerinnen und Bewohnern Dinge zu ermöglichen, die früher für sie normal waren und für welche dem Personal häufig keine Zeit bleibt. Das kann ganz einfach ein regelmässiger Besuch sein, das Vorlesen der Zeitung oder ein gemeinsamer Spaziergang. „Solche Hilfeleistungen sind für die Lebensqualität älterer Menschen sehr wichtig“, weiss Andreas Büchler, „jede zusätzliche Person ist Gold wert.“

Sie interessieren sich für diese Form der Freiwilligenarbeit? Weitere Informationen bei: Alterszentrum Kastels, Andreas Büchler, 032 654 58 10.

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