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100 Jahre Stapo Grenchen im Kultur-Historischen Museum Grenchen

Montag, 13. Juni 2005 in Archiv bis 2007
Gustav Stüdi-Affolter war der erste Gemeindepolizist in Grenchen
(Helga Van Riet) Das Kultur-Historische Museum Grenchen zeigt Polizeifunkgeräte, -ausweise, -uniforme, -pistolen, eine Chronik von 1905 bis 2005, Photos von den Stadtpolizisten und ihre Pflichten und Rechte.
„Die früheren Dorfwächter waren gleichzeitig Briefträger, ab und zu Totengräber und auch die Stundenausrufer“, sagte Museumsleiterin Helga Bohren bei der gut besuchten Eröffnung der Sonderausstellung. Der erste Gemeindepolizist im Jahr 1905 war Gustav Stüdi-Affolter. Die Gemeindepolizei wurde zur Stadtpolizei, als Grenchen am 11. September 1945 zur Stadt erklärt wurde.Vize- Stadtpräsident Kurt Seematter ist stolz auf unser Polizeikorps: „Grenchen ist dank der Kompetenz unserer Polizei die sicherste Stadt im Kanton Solothurn.“ Polizeikommandant Robert Gerber bestätigte die objektive Sicherheit unserer Stadt, das subjektive Empfinden der Bewohner sei aber manchmal anders. Im Aufgabenbereich der Polizei gibt es eine Verschiebung. Damals waren das Schwören, das Tragen von Waffen, kurze Männerkittel und der Nachtlärm verboten. Nachtlärm gibt es in der heutigen Zeit länger als noch vor einigen Jahren und dies sowohl im Zentrum wie auch in der Peripherie der Stadt, die Gewaltbereitschaft bei den Jugendlichen ist bedeutend grösser geworden und die Polizei muss sogar manchmal eingreifen, wenn der Haussegen schief hängt. Auf jeden Fall tritt die Polizei meistens in Konfliktsituationen auf und kann es nicht jedem Recht machen. Die 59 Polizisten, die seit 1905 in Grenchen arbeiten (arbeiteten), sind aber immer um das Wohl der Bevölkerung bemüht (gewesen).

Kurt Seematter meinte treffend: „Menschen brauchen Erinnerungen. Das schafft Identität und Bindung, darum ist Vergangenheit wichtig. Aus dem was die Stadtpolizei bisher leistete, kann sie sich Forderungen für die Zukunft stellen.“ Diese Aussage, die Gegenstände (von den Waffenexperten Heinz Burkhardt und Bruno Schepis zur Verfügung gestellt) und die Chronik sind genug Gründe, die neue Sonderausstellung im Kultur-Historischen Museum zu besichtigen.

Die Ausstellung dauert bis zum 29. Oktober 2005 und hat wie folgt geöffnet: Mittwoch, Samstag und Sonntag von 14 bis 17 Uhr und Freitag von 17 bis 20 Uhr.

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