Wohnheim Schmelzi: Erste Spenden treffen ein
Sonntag, 12. Juni 2005
in Archiv bis 2007

Das Wohnheim Schmelzi ist auf Spenden angwiesen um mehr Platz zu schaffen
Das Wohnheim Schmelzi platzt schier aus allen Nähten. Derzeit werden rund 70 psychisch Behinderte intern und extern betreut. Die historische «Grimm-Villa» ist zu klein geworden. Mit einem Erweiterungsbau sollen Büros, Freizeiträume, verschiedene Aufenthaltsbereiche sowie zusätzliche Wohnplätze geschaffen werden. Die soziale Wohnstätte kann weder auf kantonale noch kommunale Unterstützung zählen. Deshalb müssen 40 Prozent der Baukosten mit einem Beitrag des Bundesamtes für Sozialversicherungen sowie durch private Spenden und Legate gedeckt werden. Die Spendenaktion wurde dieser Tage offiziell lanciert. Den Anfang gemacht haben zwei ebenfalls gemeinnützige Institutionen: Die Pro Senectute, Sektion Grenchen sowie die Kolpingfamilie Grenchen. Sie übergaben der Heimleitung einen Check von je CHF 1000.–.Hans König, Geschäftsführer von Pro Senectute Kanton Solothurn freute sich ganz besonders, dass ein Teil des Erlöses aus der jährlich stattfindenden Steuererklärungs-Aktion (dieses Jahr wurden 237 Steuerklärungen in Grenchen ausgefüllt) in diese soziale Wohnstätte fliesst. «Wir kennen die Problematik der Menschen, die soziale Unterstützung in ihrem Alltag nötig haben.» Die Pro Senectute Solothurn beriet alleine im letzten Jahr rund 1100 Menschen in sozialen Fragen. Dienst an der Gemeinschaft machen auch die Kolping-Familie Grenchen. Felix Bernhardsgrütter: «Seit vielen Jahren helfen wir mit bei der Aktion «Texaid Peru». Die Entschädigung des Schweizerischen Roten Kreuzes lassen wir jeweilen geminnützigen Institutionen zu kommen.» Auch er überbrachte Heimleiter Guido Studer einen Check von CHF 1000.–. Derzeit stellt der Verein «Wohnheim Schmelzi» ein Patronatskomitee zusammen, das in den nächsten Monaten mithelfen soll, die Finanzierung des geplanten Erweiterungsbaus zu sichern.



