Basel, YB, 1. FC Kaiserslautern und Trabzonspor am Uhrencup 2005 mit dabei
Dienstag, 7. Juni 2005
in Archiv bis 2007

Sascha Ruefer ist überzeugt, in Trabzonspor einen Publikumsmagneten gefunden zu haben
Zum Schluss standen sich noch Trabzonspor (Türkei) und Athletico Madrid (Spanien) gegenüber, als es um den vierten Teilnehmer für den 44. Uhrencup ging. „Beide Mannschaften wären für uns in Frage gekommen, obwohl Athletico Madrid teurer gewesen wäre“, erklärt Sascha Ruefer, OK-Chef vom Uhrencup, „die Entscheidung fiel auf das Team, das uns als erstes zusagte.“ Und das war vor kurzem Trabzonspor.
Torschützenkönig Fatih Tekke
„Wir haben in der Region einen hohen Ausländeranteil, darunter auch viele Türken“, gibt sich Ruefer zuversichtlich, in Trabzonspor einen Publikumsmagneten gefunden zu haben. Er habe von türkischen Journalisten-Kollegen schon oftmals gehört, dass es sich dabei um eine beliebte Mannschaft handelt – erst so sei er überhaupt darauf gekommen. Trabzonspor beendete die türkische Meisterschaft mit dem zweiten Platz und sicherte sich den Champions League Platz vor Galatassaray. Die Mannschaft wurde sieben Mal Cupsieger, zuletzt 2004 und holte sich sechs Mal den Meistertitel. Zudem ist Trabzonspor das Team von Fatih Tekke, der mit 31 Treffern vergangene Saison Torschützenkönig wurde.Ein weiterer Club aus dem Ausland ist der 1. FC Kaiserslautern, der schon am vergangenen Uhrencup mit von der Partie war. „Nachdem der Uhrencup aufgrund eines Streits aus der Vergangenheit in keinem guten Verhältnis zur deutschen Liga stand, war der 1. FC Kaiserslautern das erste Team, welches dem Uhrencup sein Vertrauen geschenkt hat“, erzählt Ruefer. Der Club habe von sich aus für eine erneute Teilnahme angefragt und aus dem erwähnten Grund auch die Zusage erhalten. Zum Team gehören Stars wie Carsten Jancker, Christian Nerlinger und auch Ciriaco Sforza wird laut Ruefer auf dem Grenchner Rasen einlaufen.
YB der Titelverteidiger
Aus der Schweiz sind es erneut der FC Basel und die BSC Young Boys Bern, die ihre Zusage bereits im November gaben und am Uhrencup mitspielen werden. YB ist Titelverteidiger des Uhrencups und Basel der Schweizermeister. Vielmehr zählt für Ruefer aber: „Es sind momentan die beiden Schweizer Teams, welche die Leute in der Region sehen wollen.“Vom 44. Uhrencup können einige Neuerungen erwartet werden: Die Plastiksitze auf der Tribüne wurden demontiert und bis zum Uhrencup durch 1’965 Olympiasitze, direkt aus Athen, ersetzt. Verantwortlich für diese Arbeit zeichnet das Arbeitslosenprojekt Netzwerk Grenchen. Bis zum Turnier werden auch einige Sanierungen, wie auf der Toilette Süd-Ost, vorgenommen. Das Spielfeld wurde verkleinert und somit dem internationalen Standard angepasst. Weiter wird hinter dem Südtor eine Tribüne eigens für den Uhrencup montiert, wo rund 800 Fans Platz finden. „Damit wollen wir die Masse besser verteilen“, erklärt Ruefer. Nicht mehr geben wird es heuer das Partyzelt, dafür aber die „Uhrencup-Village“, wo sich die Zuschauer vor und nach den hitzigen Spielen zu einem kühlen Drink treffen können. Grösser wird dafür das VIP-Zelt. Die 400 Plätze sind jedoch schon ausverkauft.
Niveau nicht steigern
„Das Niveau des Uhrencups können wir momentan nicht mehr steigern“, verkündete Sascha Ruefer bereits nach dem letzten Uhrencup. Und, er hält daran fest. So wird im Bereich der Verpflegung, der Helfer und der Sicherheit ausgebaut. „Erst, wenn wir dieses Niveau perfekt im Griff haben“, ist Ruefer überzeugt, „kann man an einen Ausbau denken.“ Er versichert aber schon jetzt, dass kleine Patzer vom vergangenen Jahr, wie als plötzlich Wurst und Brot alle waren, nie wieder vorkommen werden.Mehr Infos unter [www.uhrencup.ch] (Dieser Link bezog sich auf eine alte Version von grenchen.net und könnte unter Umständen nicht mehr besucht werden.)
Die Spieldaten
Dienstag, 5. Juli 2005:
20.15 Uhr, BSC Young Boys – 1. FC Kaiserslautern
Mittwoch, 6. Juli 2005:
20.15 Uhr, FC Basel – Trabzonspor
Freitag, 8. Juli 2005
18.00 Uhr, BSC Young Boys – Trabzonspor
20.45 Uhr, FC Basel – 1. FC Kaiserslautern


