Kommentar: Kontinuität steht im Vordergrund
Sonntag, 5. Juni 2005
in Archiv bis 2007

Die Grenchnerinnen und Grenchner hatten zwar keine richtige Auswahl. Für die beiden wichtigsten Posten der Stadt gab es nur zwei Kandidaten – beide wurden gewählt.Was aber entscheidend ist, das ist die Tatsache, dass beide mit sehr guten Resultaten gewählt wurden. Beide liegen rund 1'000 Stimmen über dem Absoluten Mehr – beide sind also mit einer komfortablen Mehrheit gewählt.Und das ist gut so. Mit Boris Banga (SP) und Hubert Bläsi (FdP) wurden zwei Politiker gewählt, die einen beachtlichen Leistungsausweis vorlegen können. Beide haben in den vergangenen Jahren immer wieder gezeigt, dass sie kompromissfähig sind, dass sie das Wohl der Stadt Grenchen über das Parteiprogramm stellen können.Die Grenchner Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben also auf Kontinuität gesetzt und selbst die etwas über 700 leeren Stimmzettel dürfen nicht übergewichtet werden. Profilierte Politiker ecken dann und wann auch mal an – und ein leerer Stimmzettel ist wohl immer auch Ausdruck davon, dass man es eben niemals allen recht machen kann.In diesem Sinne wird die bisherige Politik in Grenchen weitergeführt. Das gute Resultat beider Politiker darf als das gewertet werden, was es ist: Ein grosser Vertrauensbeweis.Paul-Georg MeisterZum Artikel



