Vier regionale Kanuten paddeln sich ins A-Kader
Samstag, 4. Juni 2005
in Archiv bis 2007

Thomas Mosimann ist nur einer der erfolgreichen Kanuten
Im französischen Annemasse fand am vergangenen Wochenende der zweite Teil der Kanuslalom Qualifikationen statt. Der erste Teil der Qualifikation war die Schweizermeisterschaft in Goumois, wo die angesprochenen Kanuten bereits mehrere Titel und Medaillen einholten. Die regionalen Spitzenathleten liessen aber auch im zweiten Teil ihr Können nochmals aufblitzen und holten sich souverän ihre Startplätze im Weltcup Team, was einer A-Kader Qualifikation gleichkommt. Damit haben sich alle regionalen Athleten gegen die Konkurrenten durchsetzen können, was insbesondere in der Kategorie der Herrenkajaks nicht sehr einfach war.
Beide Kurts souverän
Nadine Kurt, die in Goumois noch eine kleine Unsicherheit aufwies, überzeugte in Annemasse in beiden Rennen und gewann damit die Qualifikation vor der amtierenden Schweizermeisterin souverän. Mike Kurt, der zurzeit in Sydney ein Austauschsemester besucht, hat seine ihm aufgestellten Qualifikationsrichtlinien ebenfalls eindrücklich erfüllt, in dem er nicht nur die Minimalzielsetzungen erreichte, sondern gerade beide Rennen für sich entschied.
Grenchen zweimal im A-Kader
Der amtierende Schweizermeister Thomas Mosimann liess mit seinem Qualifikationspolster von Goumois in Annemasse nichts mehr anbrennen und verteidigte sich gegen den Genfer Céderic Bron. Damit können Thomas Mosimann, Mike Kurt und Matthias Röthenmund im Weltcup mitfahren, was ihnen auch ermöglicht ihren Mannschaftsweltmeistertitel überhaupt zu verteidigen.Die unangefochtene Nummer Eins in der Schweizer Kanadierkategorie, Ronnie Dürrenmatt, machte in Annemasse alles klar und gewann die Qualifikation. Obwohl Ronnie Dürrenmatt an diesem Wochenende sein Potenzial nicht ganz ausgeschöpft hatte, liess er die Konkurrenten wortwörtlich im Regen stehen. Für die kommende internationale Kanusaison sind Spannung und starke Nerven somit vorprogrammiert.
Baumgartner holt WM-Ticket
Die Juniorin, Sonia Baumgartner, behielt die Nerven und holte sich in der Juniorenkategorie das WM-Ticket. Die Nerven der amtierenden Vizeschweizermeisterin wurden im ersten Lauf aufgrund eines verpatzen Durchganges sehr strapaziert und auf die Probe gestellt. Im zweiten Lauf setzte sie alles auf eine Karte und sicherte sich somit das hart umkämpfte Ticket. Die ambitionierte Grenchnerin hat somit die Möglichkeit sich auch auf internationaler Bühne zu messen.Tobia Schaller und Adrian Sallaz mussten sich in der Endabrechnung für die drei Tickets der Juniorenweltmeisterschaften mit dem ungeliebten vierten und fünften Rang begnügen. Dies wird aber sicherlich auch dazu führen, dass die beiden an den kommenden nationalen Rennen die nun gesetzten Junioren fordern werden. Beide Athleten haben im nächsten Jahr erneut die Möglichkeit ihr Ziel zu erreichen, da sie auch noch im nächsten Jahr in der Juniorenkategorie am Start sein werden.



