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Weniger Hefe kann Lebenserwartung um 50 Prozent erhöhen

Mittwoch, 1. Juni 2005 in Verschiedenes
Art der Ernährung entscheidend für Langlebigkeit
(pte) Die Verringerung des Anteils an Hefe in der Nahrung kann die Lebenserwartung um 50 Prozent erhöhen. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie des University College London [http://www.ucl.ac.uk] (Dieser Link bezog sich auf eine alte Version von grenchen.net und könnte unter Umständen nicht mehr besucht werden.) mit Fruchtfliegen gekommen. Derzeit ist nicht bekannt, ob diese Ergebnisse auf den Menschen übertragen werden können. Die Autoren der Studie gehen jedoch davon aus, dass die Art der Nahrungsmittel eher einen Einfluss auf die Langlebigkeit hat als die Menge. Damit widersprechen sie der herrschenden Lehrmeinung. Das Team erklärte in PLoS Biology, dass die von den Lebensmitteln aktivierten Stoffelwechselwege dabei von entscheidender Bedeutung sein könnten.
Die leitende Wissenschafterin Linda Partridge erklärte, dass Hefe und Zucker verschiedene Stoffelwechselwege mit unterschiedlichen Auswirkungen auf die Lebenserwartung aktivieren. "Die deutlichen Auswirkungen einer Verringerung des Hefekonsums legen nahe, dass Proteine und Fette eine größere Rolle bei der Langlebigkeit der Fruchtfliegen spielen als Zucker." Diese Ergebnisse sprächen sehr dafür, dass die Kalorien an sich für die Verlängerung des Lebens nicht entscheidend seien. Ein Sprecher des International Longevity Centre UK erklärte laut BBC, dass derzeit schwer zu sagen sei, ob eine bestimmte Ernährung einen Einfluss auf die Lebenserwartung des Menschen habe. Die Ernährung sei jedoch ein wichtiges Thema, das bis vor kurzem großteils ignoriert worden sei.

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