Raiffeisenbank Wandflue: bald 6500 Mitglieder
Sonntag, 29. Mai 2005
in Archiv bis 2007

Verwaltungsratspräsident Ulrich Bucher konnte wiederum eine sehr grosse Schar interessierter Genossenschafterinnen und Genossenschafter zur diesjährigen Generalversammlung begrüssen. Eröffnet wurde der Anlass durch rassige Klänge der Musikgesellschaft Bettlach.In seinem Bericht machte Ulrich Bucher zu Beginn einige Angaben zum Schweizer und zum Solothurnischen Verband der Raiffeisenbanken. Er wies dabei auf das sehr erfreuliche Gruppenergebnis hin. Die Raiffeisenorganisation ist in der Schweiz die drittgrösste Bank hinter den beiden Grossbanken. Auch die Raiffeisenbanken im Kanton Solothurn halten einen dritten Platz, nämlich denjenigen als drittgrösster Regionalverband innerhalb der Raiffeisen-Organisation. Zum guten Gruppenergebnis hat auch die Raiffeisenbank Wandflue beigetragen, konnte sie doch das beste Ergebnis in ihrer Geschichte erzielen. So stieg die Bilanzsumme um 29.3 auf neu 344.8 Mio. Franken. Das entspricht einer Zunahme von 9.3 % (Vorjahr 9.1 %). Der Genossenschaft sind im Berichtsjahr wiederum 526 neue Mitglieder beigetreten und bald wird das 6500. Mitglied begrüsst werden können. Dies beweist, so Ulrich Bucher, das ungebrochene Vertrauen in die regionale Bank. Der Dank des Verwaltungsratspräsidenten galt in diesem Jahr vor allem den Kundinnen und Kunden, aber auch der Bankleitung und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, welche in erster Linie für das tolle Ergebnis verantwortlich sind.Mit sichtlicher Freude berichtet Tony Broghammer, Vorsitzender der Bankleitung der Raiffeisenbank Wandflue, über das fünfte erfolgreiche Geschäftsjahr in Folge. Dabei liegt das Wachstum fast durchwegs über dem durchschnittlichen Wachstum der Raiffeisen-Gruppe. Und dies, obwohl der Durchdringungsgrad, insbesondere in den ‚alten’ Gemeinden, bereits recht hoch ist. Der Zuwachs fiel in diesem Jahr hauptsächlich bei den Ausleihungen an, währenddem er im letzten Jahr vor allem bei den Spargeldern lag. Damit konnte die Refinanzierung fast vollständig aus Kundengeldern erfolgen. Im Segment der KMU-Finanzierungen konnte man ebenfalls einen erfreulichen Zuwachs verzeichnen. Die Bank ist überzeugt, dass sie auch in diesem Segment der ideale Partner ist. Die Entwicklung der letzten Jahre bei der Erfolgsrechnung konnte fortgesetzt werden. Dabei konnte man sowohl die Ertragskraft steigern als auch die Kostensituation verbessern. Dadurch ist es möglich, die Eigenmittel zu stärken und die verschärften Vorschriften der Eidg. Bankenkommission zu erfüllen. Ziel ist es, eine weitere Stärkung um ca. 15 % zu erreichen. Das Risiko, dass je einmal auf die Nachschusspflicht der Genossenschafter zurückgegriffen werden muss, ist damit kaum mehr existent. Nach wie vor ist der Zinsertrag mit einem Anteil von rund 90 % am Gesamtertrag die tragende Ertragsquelle. Tony Broghammer weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Raiffeisenbank Wandflue auch über eine ausgebaute Anlageberatung verfügt und damit in der Lage ist, nahezu allen Anlagebedürfnissen der Kundinnen und Kunden gerecht zu werden. Er fordert die Anwesenden auf, ihnen die Möglichkeit zu geben, den Beweis antreten zu können.Speziell weist der Bankleiter auch auf den zum Teil beinahe ruinösen Preiskampf im Kreditbereich hin. Seine Bank verfolge weder eine Billig-Jakob-Strategie noch versteht sie sich als Discounter. Man setzt in erster Linie auf Kompetenz und auf eine umfassende Beratung. Er sieht den Erfolg der Raiffeisenbank Wandflue in erster Linie in der Kontinuität der Kundenbeziehungen und nicht in Dumpingangeboten.Bericht und Anträge des Aufsichtsrates, vorgetragen durch dessen Präsidenten Urs Affolter, wurden ohne Gegenstimme angenommen. Die Anteilscheine werden wiederum mit 6 % verzinst. Der Restbetrag dient statutengemäss der Äufnung der allgemeinen gesetzlichen Reserven. Die einwandfreie Geschäftsführung wurde durch die bankengesetzliche Kontrollstelle wiederum bestätigt. Er dankt der Bank-leitung für die geleistete Arbeit.Die Raiffeisenbank Wandflue unterstützt junge Talente in Randsportarten. Derzeit sind dies die Mountain Bikerin Nathalie Schneitter aus Lommiswil und der Kanute Thomas Mosimann aus Grenchen. Beide haben schon mit nationalen und sogar internationalen Spitzenplätzen aufwarten können. In diesem Jahr stellt Thomas Mosimann sich und seinen Sport in professioneller und sympathischer Art vor. Er bedankt sich bei den Bankenvertretern und auch bei den Genossenschafterinnen und Genossenschaftern für die Unterstützung, denn ohne diese Unterstützung wäre es nicht möglich, in diesem Sport an der Spitze mithalten zu können. Der Applaus wird ihn hoffentlich zu weiteren Höhenflügen motivieren.Zum Schluss dankt der Verwaltungsratspräsident allen Helfern, die zum guten Gelingen der Generalversammlung beigetragen haben und eröffnet den zweiten Teil des Abends, einem guten Essen mit musikalischer Unterhaltung.



