Wochenende schafft zuviel Stress
Freitag, 27. Mai 2005
in Verschiedenes

Großteil kommt montags ermattet ins Büro
Shopping, lästige Pflichten und Familie bestimmen das Wochenende. Von den mehr als 1.000 Erwachsenen gaben 55 Prozent an, sie verbringen mehr Zeit damit Dinge tun zu müssen als einfach das zu tun, was Spaß macht. "Dieses Ideal-Wochenende ist zwar nicht unerreichbar, auch nicht im Aussterben begriffen, aber es ist zumindest gefährdet", beschreibt Andy Blau, Chef des Time Life Magazins, in dessen Auftrag die Studie durchgeführt wurde, die Situation. 47 Prozent der Befragten gaben an, Lebensmittel am Wochenende einzukaufen. Discount-Läden wie etwa Wal-Mart, Kmart und Target zählen zu den Top-Shopping Adressen.Die Familie wird am Wochenende allerdings ganz hoch gehalten. Egal, ob verheiratet oder Single, ob mit oder ohne Kinder, das soziale Gefüge Familie rangiert an oberster Stelle. Bei den tatsächlichen Aktivitäten rangiert das Fernsehen an zweiter Stelle, danach folgen körperliche Aktivitäten. Obwohl die meisten Fernsehen nicht als wesentliche Wochenend-Aktivität bezeichnen, enden offensichtlich doch mehr vor der Flimmerkiste als eigentlich geplant.Die Gruppe der 18 bis 24-jährigen fühlte sich nach den Wochenenden nicht wirklich erholt. 51 Prozent waren zwar bereit in die Arbeit zu starten, dennoch waren 41 Prozent über den Montag deprimiert. Die Erwachsenen, die älter als 55 Jahre alt waren, konnten mit dem Wochenende offensichtlich mehr anfangen. Sie gaben an, entspannt und mit voller Energie am Montag hoch zu starten



