Die SP Grenchen lieh der Stadt mit ihrer Standaktion ihr Ohr
Freitag, 22. April 2005
in Archiv bis 2007

Als negativ empfunden wird im Bereich des Gewerbes der zu kleine Mix bei den Geschäften, die geschlossene EPA, eben allgemein die beschränkten (unattraktiven) Einkaufsmöglichkeiten. Im Überregionalen besteht immer noch die Befürchtung, dass das Spital verloren geht. Der Wititunnel wird als Verhältnisblödsinn klassifiziert und die Sorge, dass wir die Funktion als Agglomerationsort durch die „Behinderungen“ verspielen.Weitere spontane Äusserungen sind: das Auto regiert die Stadt, der Marktplatz ist zu wenig anziehend, zu wenig grün und der „Brunnentrog“ wird als nicht einladend angesehen. Das Lingerizquartier, der Mangel an öffentlichen Toiletten sind weitere Punkte in unserer Gemeinde, die für die Befragten wichtige Anliegen sind. Die Architektur des neuen Postgebäudes wird zweischneidig aufgenommen.Demgegenüber gab es viele Befürworter der Veränderungen. Auswärtige schätzen die offene und herzliche Art der Grenchner. Externe und Einheimische loben das grosse Kulturangebot und die Begegnungszone, den Marktplatz, auf dem es nun viele Möglichkeiten für die verschiedensten Anlässe gibt. Die ausgezeichnete Wohnlage, das nahe Erholungsgebiet, die richtige Grösse und die Ruhe unserer Stadt lässt für viele das Gefühl aufkommen: „Hier bin ich daheim“. Zugezogene verteidigen mit Herzblut die Veränderungen und können sich nicht mehr vorstellen an ihren ursprünglichen Ort zurück zu kehren. Die Anbindung an den ÖV und die gute Lage unserer Stadt (wir sind schnell in der Ost- oder Westschweiz und zurück). Der Flughafen und die nahen Arbeitsplätze in Industrie und Handel werden ebenso geschätzt wie der Markt am Freitag. Das Fazit einer Passantin: Grenchen hat sich verschönert.



