SVP Mitgliederversammlung: Bevölkerung überhaupt zum Wählen ermuntern
Samstag, 16. April 2005
in Archiv bis 2007

Die 26 anwesenden Mitglieder und Sympathisanten hatten nicht nur einen politischen Abend vor sich, sondern konnten sich mit den neusten Änderungen im Strassenverkehrsregeln vertraut machen. Als Referent konnte die SVP den erfahrenen Fahrlehrer Kurt Schild aus Grenchen gewinnen, um der Versammlung die vielen Änderungen im Strassenverkehr zu erläutern. In der anschliessenden Diskussion wurden auch die «Neuerungen» des Grenchner Verkehrskonzeptes kritisch beleuchtet. Es habe sich heraus kristallisiert, dass die Bautätigkeit auf den Strassen Grenchen’s als «never ending story» ohne sichtbares Konzept empfunden werde, teilt die SVP mit. Die von den SVP Gemeinderäten unterstützte «Denkpause» im Grenchner Strassenbau wurde auch von der SVP Basis unterstützt und als notwendig erachtet.Die Präsidentin Gabriela Rauber zeigte auf, wie die Kommissionsverteilung nach den Wahlen vom 24. April vorgenommen wird. Die Mitglieder und Sympathisanten der SVP erhielten eine Liste sämtlicher Kommissionen, welche nach den Wahlen resp. nach den Parteiengesprächen, zu besetzen sind. Interessierte können sich bis am 20. April für die verschiedenen Kommissionen melden. Die definitive Kommissionsbesetzung die SVP dann an einer Mitgliederversammlung.Wahlkampfleiter und Gemeinderat Heinz Müller zeigte den bisherigen Verlauf des Wahlkampfes auf und stellte den Anwesenden die neuste Ausgabe des SVP Mitteilungsblattes «Standpunkt» vor. Diese Ausgabe wird in der laufenden Woche an alle Haushalte von Grenchen und Bettlach verteilt. Es waren alle sieben SVP Gemeinderatskandidatinnen und Kandidaten von Grenchen und als Gäste die fünf Gemeinderatskandidaten aus Bettlach anwesend. Heinz Müller unterstrich die Wichtigkeit, dass nun die SVP Mitglieder und Sympathisanten die Mund zu Mund Propaganda für die Liste 3 in ihrem Bekanntenkreis betreibe. Gemeinderat Marcel Boder unterstützte diese Forderung mit dem Zusatz, dass man die Bevölkerung ermuntere überhaupt an die Urne zu gehen um an den Wahlen teilzunehmen.Es wurden auch die Parolen zu den bevorstehenden Abstimmungsvorlagen gefasst. Nach einem Referat von Heinz Müller zur Vorlage «Gute Schulen brauchen Führung», welche als Volksinitiative und als Gegenvorschlag des Kantonsrates verschiedene Abstimmungsmöglichkeiten zulässt, wurde einstimmig und ohne Enthaltung folgende Parole gefasst: Nein zur Volksinitiative, Ja zum Gegenvorschlag und bei der Stichfrage Vorzug für den Gegenvorschlag.Die zweite kantonale Vorlage «Änderung des Gesetzes über die öffentlichen Ruhetage» stellte die Gemeinderatskandidatin Sylivy Kleuskens vor. Diese Vorlage gab aus verständlichen Gründen zu einer längeren Diskussion Anlass. Das Resultat der Parolenfassung zeigt, dass die Meinungen bei diesem emotionalen Thema geteilt sind. Das Abstimmungsresultat zeigt dies wie folgt: 8 Ja, 5 Nein und etliche Enthaltungen.



