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Wohnheim Schmelzi: Ende Jahr soll Rohbau fertig gestellt sein

Sonntag, 3. April 2005 in Archiv bis 2007
Seitenansicht West des geplanten Neubaus
(mgt) Dieser Tage wurde das Baugesuch für die Erweiterung des «Wohnheim Schmelzi» auf der Grenchner Baudirektion eingereicht. Sobald die Bewilligung erteilt ist, werden die weiteren Schritte eingeleitet. Bis Ende Jahr, hoffen die Verantwortlichen, soll der Rohbau des mit rund 1,6 Millionen Franken veranschlagten Projekts fertig gestellt sein.
Die soziale Wohnstätte «Schmelzi» in Grenchen bietet bereits heute 29 Wohnplätze sowie externe Wohnungen und Wohngemeinschaften für Frauen, Männer und Paare an, die sich in schwierigen Lebenssituationen befinden. Derzeit werden über 70 Menschen extern oder intern betreut. Der Bedarf an Plätzen für psychisch Behinderte hat in der vom Bundesamt für Sozialversicherungen (BVG) anerkannten Wohnstätte in den letzten knapp zehn Jahren stetig zugenommen. Ein Erweiterungsbau an die bestehende ehemalige «Grimm-Villa» ist dringend notwendig. Vergangenen Oktober erhielt das Grenchner Architekturbüro Erich Senn Architekten AG den Zuschlag für das geplante Projekt. Kürzlich wurden bei der Grenchner Baudirektion die nötigen Unterlagen zur Beurteilung und Bewilligung des geplanten Erweiterungsbaus eingereicht. Vorgängig wurden die direkt betroffenen Anwohner zu einer Informationsveranstaltung eingeladen.Finanzierung sichern In den nächsten Wochen und Monaten geht es nun darum, einerseits den Bau nach Erteilen der entsprechenden Baubewilligung in Angriff zu nehmen, und andererseits das Vorhaben finanziell abzusichern. Rund 60 Prozent des Investitionsvolumens wird durch einen Bankkredit abgedeckt. Ein nicht unwesentlicher Teil der Finanzierung (knapp 40 Prozent) muss mit Sponsorbeiträgen, privaten Spenden und Legaten sowie einem Beitrag des Bundesamtes für Sozialversicherung beigebracht werden. Das Wohnheim Schmelzi wird getragen von einem politisch und konfessionell neutralem Verein, der im September 1994 gegründet wurde. Ins Wohnheim zugewiesene Personen stammen hauptsächlich aus der Region Grenchen (57 %), aber auch aus den umliegenden Gemeinden 26 %) und anderen Kantonen (17 %). Derzeit bewirtschaftet die soziale Wohnstätte rund 70 Plätze. Neue Wohnplätze schaffen Ziel des geplanten Erweiterungsbaus ist die nahtlose Integration in das bestehende historische Gebäude an der Schmelzistrasse. Im Neubau werden Büros und Freizeiträume, verschiedene Aufenthaltsbereiche sowie zusätzliche Wohnplätze geschaffen. Ende Jahr, hoffen die Verantwortlichen, soll der Rohbau realisiert sein.

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