FIFA-Markenpolitik droht Prozesslawine
Freitag, 1. April 2005
in Verschiedenes

Für die Absicherung der Sponsoren und Lizenzpartner hat sich der Verband nicht nur offizielle Titel wie "FIFA WM Deutschland 2006", "FIFA Fussball Weltmeisterschaft", "FIFA WM Deutschland 2006" und "FIFA WM 2006" schützen lassen, sondern auch Termini, die nicht den Namen des Verbandes enthalten. Deshalb klagen jetzt einige Unternehmen den Weltverband, berichtet Horizont Sport Business (HSB). So zum Beispiel auch Ferrero. Der Vorwurf seitens des Unternehmens richtet sich gegen das Blockieren der FIFA all jener, die zur WM Aktivitäten planen aber nicht offizieller Partner sind. Ferrero selbst führt zur WM eine Sammelbilder-Aktion durch. Für die Bewerbung der Klebealben hat der Konzern jetzt die Löschung der Marken "WM 2006" und "Fussball-WM 2006" beantragt. Laut Ferrero sind diese Marken nicht eintragungsfähig und beschreiben nur eine Veranstaltung. In erster Instanz wurde der Klage stattgegeben. Die FIFA hat dies jedoch angefochten. Weitere Verfahren könnten laut HSB folgen, da die offensive Marken- und Lizenzpolitik der FIFA bei Juristen nicht unumstritten ist. Einige sehen sogar eine "Prozesslawine" auf den Weltverband zurollen.



