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Schulhaus Büelen Bettlach: Der Neubau verläuft nach Programm

Montag, 14. März 2005 in Archiv bis 2007
Der Erweiterungsbau des Schulhauses Büelen besitzt auf der Südseite eine markante Fensterfront
(pbg) Seit vergangenen Frühling ist in Bettlach das grösste öffentliche Bauprojekt seit Jahrzehnten am Entstehen. Die Erweiterung des Schulhauses Büelen und der Bau eines Kindergartens bringen den seit langem dringend benötigten Schulraum. Nun konnte das Aufrichtefest gefeiert werden.
Das Bettlacher Dorfbild erfuhr in den vergangenen Monaten östlich der St. Klemenzkirche eine markante Veränderung: Der Erweiterungsbau des Schulhauses Büelen und der Neubau eines Kindergartes wuchsen aus dem Boden. Mit dem Spatenstich wurde der Bau im vergangenen Mai begonnen, und schon vor den Sommerferien konnte die feierliche Grundsteinlegung zusammen mit den Lehrern und Schülern stattfinden. In den Herbstmonaten wuchsen die beiden Gebäude dann in die Höhe. Der höchste Punkt ist mittlerweile erreicht und somit auch der Zeitpunkt für die Aufrichtefeier.Peter Vogt, Bettlachs Baupräsident und Vorsitzender der Spezialkommission Schulhauserweiterung Büelen, erinnerte vor den Architekten, den Handwerkern und den Behördemitgliedern an den Brauch der Aufrichtefeier. Nach dem Fertigstellen des Dachstuhles feierten die Bauherren mit den Zimmerleuten und weiteren Handwerkern das Aufrichtefest. Damit sollen die bösen Geister vertrieben werden, die sich während des Baus eingeschlichen hatten. „Obwohl unsere Gebäude keine Dachstühle besitzen, haben wir auf das Aufrichtefest selbstverständlich nicht verzichten wollen“, hielt Vogt fest. Er erwähnte weiter, dass sich die Bauarbeiten im Terminplan befinden und der Einzug in das neue Schulgebäude und den neuen Kindergarten auf den Beginn des Schuljahres 2005/06 geplant ist. Zum Schluss erhob er das Glas auf ein weiteres gutes Gelingen des neuen Schulhaustraktes und des Kindergartens.Auch Bauleiter Kurt Weibel hielt fest, dass die Arbeiten nach Programm ablaufen. Einzig das Dach sei wetterbedingt noch nicht ganz fertig. Die nächsten Schritte seien die Installation von Heizung, Lüftung sowie der Einbau der Zwischenwände und der Unterlagsböden. Weibel stellte erfreut fest, dass sich bis anhin kein Unfall ereignet hat und hoffte, dass dies auch bis zum Abschluss der Arbeiten so weitergehen wird.

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