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Regierungsrat: Roland Borer (SVP) verzichtet auf 2. Wahlgang

Mittwoch, 2. März 2005 in Verschiedenes
Roland Borer (SVP)
(mgt) Die SVP des Kantons Solothurn geht nicht in die zweite Runde der Regierungsratswahlen. Nach dem unerwarteten Resultat von SVP-Kandidat Roland Borer im ersten Wahlgang steht er für den zweiten nicht mehr zur Verfügung.
In ihrer Stellungnahme schreibt die SVP: "Die SVP musste leider zur Kenntnis nehmen, dass es die Wählerschaft von Roland Borer im ersten Wahlgang verpasst hat, taktisch zu stimmen und nur ihren Kandidaten auf den Stimmzettel zu schreiben.Die SVP ist seit dem Abend des 27. Februars in der Opposition. Das war der klare Auftrag, den die Wählerinnen und Wähler der SVP bei den Regierungs- und Kantonsratswahlen erteilt haben. Und diese Oppositionsrolle wird die erst 14jährige SVP im neuen solothurnischen Kantonsrat mit Kreativität und dem gewohnten Engagement ausspielen. Das Volk will eine starke und wachsende SVP im Parlament. Doch für die Regierung ist es scheinbar noch zu früh. Nur so ist es zu erklären, dass Kandidat Roland Borer im ersten Wahlgang mit etwas mehr als 24'700 Stimmen zwar das Stimmenpotenzial seiner eigenen Partei, jedoch zu wenig Unterstützung der anderen bürgerlichen Parteien, erhalten hat. Dies hat zur Folge, dass die SVP weiterhin ohne Verpflichtungen gegenüber anderen Parteien politisieren kann. Auf welche Kandidaten der anderen Parteien die SVP ihr Stimmenpotenzial im zweiten Wahlgang legen will, behält sich die Partei noch offen. Zuerst müssen die Namen der im zweiten Wahlgang überhaupt Kandidierenden bekannt sein. "

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