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Computeranlagen für das Wohnheim Schmelzi und das Altersheim Sägematt

Dienstag, 1. März 2005 in Archiv bis 2007
Boris Banga, Guido Studer und Heinz Felber bei der feierlichen Ubergabe
(Parzival Meister) Am 10-Jahre-Jubliläumsanlass der Informatikfirma Tankred gewannen die Politiker Boris Banga und Erwin Fischer im nachgestellten Fernsehquiz „Wer wird Millionär?“ je eine komplette Computeranlage im Wert von rund 7’000 Franken, welche sie nun einer gemeinnützigen Organisation zukommen liessen. Banga übergab seine dem Wohnheim Schmelzi in Grenchen, Fischer dem Altersheim Sägematt in Lengnau.
Hauptakt der Jubiläumsfeier 10 Jahre Tankred Informatik AG in Wiler bei Seedorf war die Wiederauferstehung der beliebten Fernsehshow „Wer wird Millionär?“ mit Originalmoderator René Rindlisbacher. Auf den „heissen Stuhl“ wagten sich unter anderem Grenchens Stadtpräsident Boris Banga und Grossrat Erwin Fischer aus Lengnau, die beide mit „leichter“ Unterstützung von Showmaster Rindlisbacher alle zehn Fragen richtig beantworteten.Natürlich war der Hauptpreis keine Million, sondern eine komplette Computeranlage mit Zubehör im Wert von rund 7'000 Franken. Und, diese wanderte nicht etwa auf die Schreibtische der Politiker, nein, beide versprachen die Anlagen bereits am Fest im Dezember einer gemeinnützigen Organisation.Preis wurde übergebenIm Rahmen einer kleinen Feier übergab Boris Banga seinen Gewinn nun symbolisch dem Wohnheim Schmelzi in Grenchen – die Installation wird in diesen Tage vom Tankred-Team vorgenommen. Leiter Guido Studer zeigte sich überaus glücklich, denn: „Wir sind mit Spenden nicht gerade verwöhnt, sondern müssen eher dafür kämpfen (siehe Box).“ Stadtpräsident Banga meinte: „Die Stadt Grenchen steht zu ihrem Wohnheim und ist stolz darauf, dass damit ein weiteres positives Zeichen gesetzt ist.“Grossrat Erwin Fischer übergab seine Computeranlage bereits vor ein paar Tagen dem Altersheim Sägematt in Lengnau.

Die unsichtbaren Rollstühle im Schmelzi

Das Wohnheim Schmelzi in Grenchen betreut rund 80 psychisch Behinderte in verschiedenen Stufen – vom stark betreuten stationären Angebot bis zur schwächsten Stufe des begleiteten Wohnens. Über 95 Prozent der Klienten beziehen IV-Rente. Das Leiden der Wohnheim-Bewohner ist meist nicht sichtbar. Ein Mensch mit diagnostizierten Depressionen zum Beispiel, zieht mit einem „unsichtbaren Rollstuhl“ durchs Leben. Dies ist der Hauptgrund, wieso das Schmelzi in der Bevölkerung nicht immer auf Verständnis stösst und tendenziell auch weniger Unterstützung als andere Institutionen verzeichnen kann.Das Wohnheim Schmelzi ist ein Verein, der 1992 von Boris Banga und Joseph Arnold gegründet wurde. 1994 wurde das Wohnheim erworben und nach einem grossen Umbau 1996 mit der eigentlichen Arbeit begonnen. Ziel des Vereins ist es A die Leute aus der Region auch da zu behandeln und B Kosten zu sparen. Ein Tagesansatz in einer psychiatrischen Klinik beläuft sich auf bis zu 400 Franken – im Wohnheim Schmelzi 135 Franken. Neu hat das Schmelzi das ehemalige Personalhaus des Alters- und Pflegeheim Kastels gemietet. Dadurch konnten einige verstreute Wohnungen aufgegeben und eine etwas zentralere Lösung gefunden werden. Zudem fällt voraussichtlich noch diesen Sommer der Startschuss, das Wohnheim auszubauen.
Weitere Informationen
[Jubiläum 10 Jahre Tankred AG] (Dieser Link bezog sich auf eine alte Version von grenchen.net und könnte unter Umständen nicht mehr besucht werden.)Infos zur Firma Tankred AG

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