Achtung Internetbetrüger
Montag, 21. Februar 2005
in Verschiedenes

In letzter Zeit kommt es vor, dass sich ausländische Interessenten via E-Mail auf in der Schweiz im Internet angebotene Fahrzeuge melden. Nach Einigung über den Kaufpreis wird die Bezahlung per Scheck aus dem Ausland in Aussicht gestellt. Der Käufer kündet grosszügig an, der Scheck werde auf einen höheren Betrag als den Kaufpreis ausgestellt sein, damit auch die Frachtkosten für den Transport des Fahrzeugs ins Ausland gedeckt seien. Der Verkäufer wird ersucht, nach Erhalt des Schecks den Differenzbetrag unverzüglich an den Frachtbeauftragten oder einen Kurier im Ausland zu überweisen.Tatsächlich erhält der Verkäufer einen Scheck über den angekündigten Betrag per Post zugestellt und der angebliche Käufer drängt via E-Mail auf sofortige Überweisung des Differenzbetrags.Später erweisen sich die Schecks als gefälscht, gestohlen oder ungedeckt und werden, falls durch die Bank dem Verkäufer bereits gutgeschrieben, wieder rückbelastet.Die Täter haben kein Interesse am Erwerb der angebotenen Fahrzeuge. Es geht ihnen lediglich darum, den Differenzbetrag zwischen Kaufpreis und Schecksumme überwiesen zu erhalten. Es gilt also grundsätzlich, keine Warenlieferungen oder Geldüberweisungen vorzunehmen, bevor die gesendeten Schecks nicht geprüft und für gültig erklärt worden sind!Detaillierte Angaben über die Vorgehensweise sind auf der Internetseite [www.internetfallen.de] (Dieser Link bezog sich auf eine alte Version von grenchen.net und könnte unter Umständen nicht mehr besucht werden.) ersichtlich ( [http://www.internetfallen.de/Betrug_Abzocke/Autoaufkaufer/autoaufkaufer.html#Fahrzeugverkauf%20im%20Internet] (Dieser Link bezog sich auf eine alte Version von grenchen.net und könnte unter Umständen nicht mehr besucht werden.) ).Bis dato sind der Polizei Kanton Solothurn vier Fälle des beschriebenen Betrugs gemeldet worden. In einem Fall war die Täterschaft erfolgreich und konnte einige Tausend Franken ergaunern. Ansonsten blieb es bei den Versuchen.Fahrzeugverkäufer sollten entsprechend vorsichtig sein und sich im Zweifelsfalle an die Polizei wenden.



