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Solothurn: Kriminal- und Verkehrsunfallstatistik

Donnerstag, 17. Februar 2005 in Polizeimeldungen
(kapo) Heute, am Donnerstagmorgen präsentierte die Polizei Kanton Solothurn anlässlich einer Medienkonferenz ihre Zahlen der Kriminal- und Verkehrsunfallstatistik.
Die Polizei Kanton Solothurn erfasste im vergangenen Jahr (ohne die Fahrzeugdelikte) gesamthaft betrachtet 3% mehr Straftaten (von 15'529 auf 15'989). Seit Beginn der statistischen Erfassung 1991 sind noch nie derart viele Straftaten erfasst worden.Gute Fahndungsarbeit führte zu hohen Aufklärungsquoten. Neben der generellen Aufklärungsquote mit einem Spitzenwert von 46,7% konnte im schwierigen Ermittlungsumfeld von Einbruchdiebstählen mit 17,6% die höchste Aufklärungsquote aller Zeiten erzielt werden.Seit 1991 wurden noch nie derart viele Diebstahldelikte gemeldet. Sie haben um 0,9% auf einen Höchststand von 7'163 Fälle zugenommen.Bei den Einbruchsdelikten konnte ein doppelter Erfolg verzeichnet werden: Erstens sind die Einbrüche um 8,4% von 2'887 auf 2'644 Fälle zurückgegangen und zweitens konnten 465 Einbrüche abgeklärt werden, was gegenüber 2003 (363) eine Steigerung um 28% bedeutet.Die Gewaltdelikte weisen unterschiedliche Entwicklungen auf: Tötungsdelikte und schwere Körperverletzungen bewegen sich weiterhin auf einem tiefen Niveau. Tätlichkeiten, Drohungen, Raubdelikte und Entreissdiebstähle haben hingegen wie in den Vorjahren deutlich zugenommen.Seit dem 1. April 2004 wird häusliche Gewalt nicht mehr nur auf Antrag, sondern von Amtes wegen verfolgt. Das Vorgehen bei solchen Interventionen wurde vorgängig geschult und stellt hohe Anforderungen an die ausrückenden Beamtinnen und Beamten. Von April bis Dezember 2004 sind ingesamt 158 Personen angezeigt worden. Ausgerückt ist die Kantonspolizei in dieser Zeitspanne 207 Mal.Im Bereich Verkehr ergab sich auf allen Solothurner Strassen ein Rückgang der polizeilich registrierten Verkehrsunfälle (- 3.5%).Die Anzahl tödlich verlaufener Verkehrsunfälle blieb mit 14 Ereignissen gleich wie im Vorjahr. Es wurden 15 Personen getötet.Die Unfälle auf unseren Autobahnen nahmen aber um 5.2% zu. Hingegen wurden wiederum keine Personen bei Unfällen auf Autobahnen getötet. Bezüglich der Unfallursachen ist festzustellen, dass die Unfälle (exklusive Autobahn) wegen Nichtanpassens der Geschwindigkeit um 8.3 % und der Fahrunfähigkeit um 3.2 % zugenommen haben.
 

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