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Kantonsratswahlen: Für die Region Grenchen ist jede Stimme wichtig

Donnerstag, 17. Februar 2005 in Archiv bis 2007
(Paul-Georg Meister) Am Wochenende vom 26./27. Februar wählen die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger des Kantons Solothurn die neuen Mitglieder des Kantonsrates. Es ist für die Region Grenchen besonders wichtig, dass viele von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen und an die Urnen gehen.
In diesem Jahr ist vieles anders: Nicht nur, dass das Kantonsparlament auf neu 100 Mitglieder schrumpfen wird, nein, auch die Wahlkreise haben sich geändert. Nach der Reform bilden in diesem Wahlen der Bezirk Leberberg (zu dem auch die Region Grenchen gehört) und die Stadt Solothurn einen gemeinsamen Wahlkreis. Das wird Auswirkungen haben: Zum ersten Mal können sich die Leberberger Kandidatinnen und Kandidaten nicht mehr nur auf ihre (eigenen) Wähler/innen verlassen, nein, sie müssen im direkten „Kampf“ auch gegen die Stadt und Agglomeration Solothurn antreten.Für eine Region wie Grenchen ist es wichtig, dass sie im Kantonsrat stark vertreten ist. Als „Randregion“ haben Grenchen, Bettlach und Selzach in den letzten Jahren immer wieder zu spüren bekommen, dass es eine starke Stimme braucht, damit die regionalen Anliegen gehört und ernst genommen werden. Das Spital Grenchen und die unglückliche Autobahnausfahrt sind nur gerade zwei Themen, die gezeigt haben, beziehungsweise noch zeigen werden, wie wichtig die Grenchner Stimme im Kantonsparlament ist.In den vergangenen Jahren hat sich immer wieder gezeigt, dass viele Grenchnerinnen und Grenchner den Wahlen und Abstimmungen fern bleiben. Dies dürfte eigentlich nicht sein. Im Gegenteil: Ende Februar müssen möglichst viele aus dieser Region an die Urnen gehen und ein starkes Votum für die Kandidatinnen und Kandidaten aus Grenchen, Bettlach und Selzach einlegen. Der Ausspruch, „die machen ja sowieso, was sie wollen“, stimmt nämlich nicht. Wenn unsere Region stark im neuen Kantonsratsparlament vertreten ist, dann können „die eben nicht machen, was sie wollen“. Die Entwicklung um das Grenchner Spital hat dies in den letzten vier Jahren eindeutig belegt – da hat die Zusammenarbeit der regionalen Vertreter/innen über alle Parteigrenzen hinweg bestens funktioniert. Wenn es gelingt, dass sich die Region Grenchen an der Urne für ihre Kandidatinnen und Kandidaten stark macht, dann wird sie auch angemessen vertreten sein. Dann wird die Region auch im Kanton Gehör finden. Eines ist klar: Für die Region Grenchen ist jede Stimme wichtig!
Kantonsrats-Kandidat/innen aus der Region Grenchen:
SP: Barbara Banga-Schaad, Grenchen, Marlyse Frei, Grenchen, Daniel Knuchel, Bettlach, David Benjamin Krähenbühl, Bettlach, Marianne Rossier, Grenchen, Walter Schürch, Grenchen, Jean-Pierre Summ, Bettlach, Urs Wirth, Grenchen, Clivia Wullimann, Grenchen. FdP: Hubert Bläsi-Jakob, Grenchen, Gertrud Christen-Büttiker, Grenchen, Robert Gerber, Grenchen, Pascal Juillerat, Grenchen, Alexander Kohli, Grenchen, Carmen Oester, Bettlach, Raphaël Pilloud, Grenchen, François Scheidegger, Grenchen, Michael Schpöni, Bettlach, Simon Winkelhausen, Selzach, Daniel Fischer, Selzach. CVP: Paul Brotschi, Grenchen, Bea Corti-Lüthi, Grenchen, Thomas Hägeli, Grenchen, Reto Kohli-Crivelli, Grenchen, Peter Lisser, Bettlach, Urs Weder, Grenchen. SVP: Ivo von Büren, Grenchen, Thomas Eberhard, Bettlach, Heinz Müller, Grenchen, Gabriela Rauber, Grenchen, Leonz Walker, Bettlach. Grüne: Robert Bürgy, Grenchen, Heidi Flühr, Grenchen,

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