Grenchner Autobahnausfahrt: TCS Regionalgruppe Grenchen nimmt Stellung
Mittwoch, 16. Februar 2005
in Archiv bis 2007

Regionalgruppenpräsident Robert Gerber präsentierte den Resolutionsentwurf
„Mit blosser Kosmetik ist der Zweck nicht erfüllt“, heisst es im Schreiben der TCS Regionalgruppe Grenchen und Umgebung, „auch die Errichtung einer Lichtsignalanlage ist keine Lösung.“ Damit nimmt der Touring Club Stellung zur Situation bei der Grenchner Autobahnausfahrt und diese ist wie folgt: Zu Spitzenzeiten stehen Fahrzeuge Schlange, da die Linksabbieger kommende Autos nur schlecht erspähen können und der dichte Verkehr es schwierig macht, eine Lücke zu finden. Diese Umstände führten seit der Eröffnung im 2002 zu sechs Unfällen. Etliche Verkehrsteilnehmer meiden deshalb die Grenchner Ausfahrt und weichen nach Lengnau aus - was den Verkehr wieder dahin bringt, von wo man ihn mit dem Autobahnanschluss und den flankierenden Massnahmen weg haben wollte.
Ampeln werden gemieden
Die angesprochene Kosmetik ist eine Sofortmassnahme und die Lichtsignalanlage ein Lösungsvorschlag des Kantons. „Ampeln werden von Fahrzeuglenkern in der Regel gemieden“, meint Gerber, der als Kommandant der Polizei Stadt Grenchen aus Erfahrung spricht. Zudem werde der Verkehr beim Grenchner Autobahnanschluss in Zukunft nicht ab- sondern zunehmen. Denn, Grenchen verfügt über grosse Landreserven in der Arbeits- und Wohnzone. Der TCS rechnet mit rund 5000 bis 6000 zusätzlichen, täglichen Fahrten bei der Ausfahrt in Grenchen.Für die Regionalgruppe Grenchen und Umgebung ist klar: „Als Lösung drängt sich eine konventionelle, richtungsgetrennte Abfahrt auf.“ Sie appelliert deshalb an die verantwortlichen kantonalen Behörden, beim Autobahnknoten Grenchen unverzüglich bauliche Veränderungen zur Verbesserung der untragbaren Situation an die Hand zu nehmen.
Schwarze Zahlen fürs 2005
Ein anderes Thema der Generalversammlung war der Rücktritt des langjährigen Vorstandmitgliedes Sylvia Besançon - als ihre Nachfolgerin wurde Trudi Schilt gewählt. Mitglied des 7-köpfigen Vorstandes ist neu auch der Grenchner Reto Mosimann. Natürlich konnten auch fürs 2005 wieder einige Ausflüge und Kurse präsentiert werden. So steht am 19. März eine Führung durch den Stadionneubau Wankdorf auf dem Programm und der Frühjahrsausflug am 11. Mai geht in die Aargauer Zentralmolkerei.Die Rechnung 2004 der Grenchner Regionalgruppe weist ein Defizit aus, was auf die Aktivitäten zum 70-Jahr-Jubiläum zurückzuführen ist. Die Zahlen vom Budget 2005 bewegen sich jedoch schon wieder im schwarzen Bereich – obwohl neu 50 Rappen pro Mitgliederbeitrag dem kantonalen TCS abgegeben werden.



