
Die rigorosen Kontrollen im grenchen.net werden akzeptiert. (Foto: Stephanie Hofschlaeger, pixelio.de
(red/gnet) – Die anonymen und diffamierenden Kommentare auf www.grenchen.net haben viele Emotionen geweckt. (Wir berichteten). Die restriktivere Kommentarregelung wird aber von einem grossen Teil der grenchen.net-Leserschaft getragen. Inzwischen werden immer mehr Stimmen laut, die die Veröffentlichung der Namen der Fehlbaren fordern.
Wir erinnern uns: www.grenchen.net war von ein paar wenigen Kommentarschreibern massiv als Plattform missbraucht worden. Dabei wurde nicht immer zimperlich miteinander umgegangen. Doch das Schlimme daran sind nicht in erster Linie die Kommentare, sondern die Tatsache, dass sich ein paar wenige Personen anonym hinter Pseudo-E-Mail-Adressen versteckten und dabei teilweise sogar Namen von real existierenden Personen benutzten. Anhand der IP-Nummern konnten diese Personen ausfindig gemacht werden.
Daraufhin hat www.grenchen.net rigorosere Kontrollen eingeführt. Heute können nur noch Personen Kommentare schreiben, die sich mit einer real existierenden E-Mail-Adresse angemeldet haben, die für die Redaktion also von vornherein eruierbar sind. Doch wie werden diese Restriktionen aufgenommen?
In einer Leserumfrage wollte grenchen.net deshalb wissen: „ Weil die Kommentarfunktion anonym missbraucht wurde, muss man sich nun bei www.grenchen.net registrieren lassen. Finden Sie das Vorgehen der Redaktion richtig?“ Die Auswertung der Umfrage zeigt, dass diese Neuerung zum grössten Teil akzeptiert wird. 77 Prozent der teilnehmenden sind der Meinung, dass dieses Vorgehen richtig ist, 16 Prozent sind der Ansicht, dass die Kommentarfunktion nach wie vor offen sein sollte und 7 Prozent ist es egal.
Dass das Vorgehen gut aufgenommen wurde zeigt sich auch bei den Registrationen. Bis heute haben sich weit über 100 Personen bei www.grenchen.net eingetragen und ein persönliches Login verlangt.
Vielfach wurde auch gefordert, dass grenchen.net die Namen der Personen veröffentlicht, die diese Kommentarfunktion missbraucht haben und auch bekannt macht, was von diesen Personen geschrieben wurde. Doch Paul-Georg Meister, Betreiber von www.grenchen.net winkt vorderhand noch ab. Er meint: Mit zwei der betroffenen Personen haben bereits Gespräche stattgefunden. Diese hätten sich entschuldigt und da es sich nur um vereinzelte Kommentare handle, sei die Angelegenheit für die Redaktion erledigt.
Anders bei der dritten Person, die über einen längeren Zeitraum und mit teilweise sehr diffamierenden Kommentaren das Portal missbraucht hat. Diese Person habe erst gestern zu einem Gespräch eingelenkt, nachdem sie zuvor sogar mit einer Strafanzeige gedroht habe. Nachdem diese Person von grenchen.net mit belastendem Beweismaterial konfrontiert wurde, habe sie nun durch eine Drittperson Bereitschaft zu einem Gespräch unter vier Augen signalisiert.
Wie Meister weiter ausführte, will man zuerst dieses Gespräch abwarten, ehe man entscheide, ob der Name veröffentlicht werden soll.
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Aber Hallo….:-) wohl doch ein eher “dicker Fisch” :-)…na da bin ich mal SEHR gespannt….ich werde den Verdacht nicht los, dass es “politisch” wird….
Ich lese weiter :-)
hallo
es gehen ja schon wilde gerüchte rum. ich hoffe es wird da bald mal informiert, denn wenn da was dran ist dann ist es eine sauerei.
bin gespannt !!
Mal Hand aufs Herz.
Wer von uns macht denn keine Fehler ?
Wohl keiner.
Ich finde es jedoch schon komisch dass sich angeblich 3 Leute nun bei Euch entschuldigen.
Bei Kaffe und Kuchen ? :-)
Den anderen Betroffenen welche Ziel dieser feigen und primitiven Angriffen waren ( ich war auch mal einer davon ) nützt dies jedoch herzlich wenig.
Einem Kind lernt man wenn es Fehler gemacht hat sich zu entschuldigen.
Wer noch mit etwas Anstand erzogen wurde versteht dies.
Das aber insbesondere einer sich in den Medien aufspielt,das Vertrauen vieler erhalten hat ( auch meins ) dann jedoch solch eine miese Nummer abzieht…..da fehlt selbst mir irgendwie das Verständnis.
Derjenige sollte doch wenigstens jetzt still und leise von seinem Amt zurücktreten wenn er schon das Rückgrat nicht besitzt für sein danebenes Verhalten gerade zu stehen.
Lieber André,
ich kann Deine Wut verstehen, zumal du selber tatsächlich auch verbal angegriffen wurdest.
Ich habe dieser Person ein Gespräch im Beisein eines Anwalts angeboten. Bisher ist dieses Angebot so nicht akzeptiert worden. Der angeboten Termin für dieses Gespräch ist noch nicht abgelaufen und ich will dieser Person nach wie vor die Chance zu einem Gespräch geben. Für mich ist es selbstverständlich, dass in diesem Gespräch auch eine Entschuldigung denjenigen Pesonen gegenüber zur Sprache kommen muss, die angegriffen wurden. (Du bis nicht der einzige Betroffene!)
Ich hoffe, du kannst meine Beweggründe verstehen.
Sollte das Gespräch keine Einigung erbringen, oder sollte das Gespräch weiter abgelehnt werden, dann sieht die Situation natürlich anders aus – dann muss eine Neubeurteilung der Lage erfolgen und dann wird es wohl unabdingsbar sein, den Namen öffentlich bekannt zu machen.
Auch wenn diese Person nicht fair verhalten hat, so möchte ich für meinen Teil doch fair bleiben.
Herzlichst Paul-Georg
Das versteh ich doch Paul Georg :-)
Find ich absolut ok
[...] Rigorose Kontrollen werden befürwortet [...]
[...] Rigorose Kontrollen werden befürwortet [...]