pgm communications
   Hinzufügen zu Google Reader oder Startseite   Hinzufügen zu My Yahoo

Tabu an Hilari gebrochen – Faschingszunft nimmt fünf Frauen auf

Die Novizen, fünf Frauen und drei Männer, formierten sich zu einer "schweinischen Gugge". (Foto: Paul-Georg Meister)

(Paul-Georg Meister) – Was lange Zeit fast schon ein Politikum war, wurde nun gebrochen: Am Hilari wurde der Weg zur Aufnahme von Frauen in die Faschingszunft geebnet, insgesamt fünf Frauen wurden als Novizinnen in die Zunft aufgenommen.

Am  Hilari findet jeweils nicht nur die Entmachtung von Stadtpräsident Boris Banga statt, an diesem Tag geht jeweils auch die eigentliche Generalversammlung über die Bühne. Unter der Leitung von Obernarr Thomas Meister entwickelte sich die Versammlung nicht nur zu einem närrischen Treiben, sondern auch zu einem geschichtsträchtigen Abend.

Zum ersten Mal hatten sich fünf Frauen aus der „zunfteigenen“ Guggenmusik Chappelitüüfle für eine Mitgliedschaft in der Zunft interessiert. Dies, obwohl laut Zunftstatuten die Frauen eigentlich gar nicht Mitglieder werden konnten.

Zwar war vor einigen Jahren beschlossen worden, dass man Frauen aufnehmen könne, doch der Beschluss wurde wieder aufgehoben, um nun erneut zur Diskussion zu stehen. Und die Diskussion wurde auch reichlich genutzt. Die Meinungen wogten hin und her, doch schliesslich fand sich eine Mehrheit, welche der Aufnahme von Frauen zustimmte.

Ausgelöst hatte diese Diskussion der Wechsel bei der Kinder- und Jugend-Gugge „Schuelschwänzer“. Nach dem Rücktritt von Heinz Westreicher wurde die Leitung der Guggenmusik an Jasmin Widmer übertragen. Damit war Jasmin Widmer automatisch Mitglied im Vorstand der Faschingszunft. Doch Vorstandsmitglieder müssen auch Zunftmitglieder sein und Jasmin Widmer konnte als Frau gar nicht Zunftmitglied sein.

Doch das Problem wurde gelöst. An der Versammlung wurden fünf Frauen und drei Männer, nämlich Jasmin Widmer, Alexandra Auster, Daniela Kälin, Tamara Güggi, Stefanie Güggi, Thomas Schärli, Martin Aebi und Christian Suter ins Noviziat der Zunft aufgenommen. Getreu dem zunftinternen Hilari-Motto “Schweinegrippe” formierten sich die Novizen zu einer schweinischen ad-ho-Gugge und intonierten “Kein Schwein ruft mich an…”

Definitiv in die Zunft aufgenommen wurden Philippe Beiner, Marco Kälin und Reto Lüthi. Für 25-jährige Zunftreue wurden Patric A. Obrecht, Ruedi Köhli, Willy von Burg und Hubert Bläsi ausgezeichnet. Mit dem „Ehrenhändli“ ausgezeichnet wurde auch der ehemalige Wagenbauchef Hansruedi „Jeanrudolf“ Gribi, der seinen Nachfolger in der Person von Martin Werren gleich selber vorstellen konnte.

Mit einem Aufruf, sich aktiv an der Fasnacht zu beteiligen und mit einem Überblick über die geplanten fasnächtlichen Aktivitäten schloss Obernarr Thomas Meister diese denkwürdige Versammlung.

Ähnliche Beiträge

Tags: , , , ,


Kommentar hinterlassen

Sie müssen sich anmelden um Kommentare hinterlassen zu können.

  • Inhaltsverzeichnis

  • Sponsoren

  • Archiv

  • Sportlerehrung 2010
    Böög-Verbrennen
    Lunapark
    Kinderball
    Kinder-Umzug
    Guggen-Night und Gwunder-Bar
    Umzug Teil 2
    Umzug Teil 1
    Goschen-Nacht Teil 2
  • Expand all | Collapse all


  • Wetter

    Grenchen
    22. März 2010
    Zeitweise wolkig
    Zeitweise wolkig
    5°C
    Gefühlte Temperatur: 5°C
    Aktueller Luftdruck: 1022 mb
    Luftfeuchtigkeit: 86%
    Wind: 1 m/s NNO
    Böen: 2 m/s
    Sonnenaufgang: 6:30
    Sonnenuntergang: 18:46
    Mehr...
     
  • Translator