(Thomas Furrer Beyeler, Präsident SP Grenchen) – Was bringt das Jahr 2010? Zum Jahresbeginn im Stadtanzeiger Grenchen acht (!) abgedruckte “Müller in den Ständerat – Leserbriefe”. Politmarketing wie es nur die SVP praktiziert und liebt.
Für die anderen Leser und Leserinnen des Stadtanzeigers ein ‚Overkill’ oder Politikablöscher zum Jahresbeginn – oder steckt mehr dahinter?
Hatte nicht im letzten Jahr Herr Müller ein Herz und ein paar Nötli für das grenchennet-portal übrig? Ist der Portalbetreiber und Redaktor des Stadtanzeigers nicht in persona? Hat Herr Müller und Gefolgschaft mittlerweile die Aktienmehrheit an der Grenchner Stadtanzeiger AG und die offizielle Stadt weiss nichts davon? Publiziert die Stadt ihre offiziellen Mitteilungen im “Müller-Anzeiger” und nicht in einem unabhängigen Organ?
Alles Müller oder was? Hoffentlich nur zum Jahresbeginn.
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Dafür will die SP gleich den Sans-Papiers-Nachkommen freie Lehrstellen zur Verfügung stellen, oder was?
Und wo bleiben unsere Kinder?
Hat die SP tatsächlich das Gefühl, alle Arbeiter und deren Kinder seien in der SP?
Nur wer Geld verschenkt ist ein guter Politiker?
Im Übrigen hat es auch sonst viele Leserbriefe der SVP.
Die kämpfen wenigstens für was und meinen nicht, es sei schon gegessen.
Lieber Thomas,
Mit Deinen Vorwürfen und Unterstellungen liegst du total falsch!
Auf die Platzierung der Leserbriefe hat die GSA-Redaktion keinen Einfluss. Wir reichen die Leserbriefe jeweils als so genannte Floater (Füller) ein und wenn Platz vorhanden ist, werden sie von der Zeitungsmontage aufgenommen. Die Redaktion entscheidet also nicht, welche Leserbreife veröffentlicht werden und welche nicht – es ist in jedem Fall eine Frage des Platzes.
Mit deinen absurden Unterstellungen, dass die Redaktion von der SVP “gekauft” wurde, liegst du total daneben und ich verwahre mit aller Heftigkeit gegen solche Anschuldigungen.
Erst nach Veröffentlichung der besagten leserbriefe haben wir einen einzigen (!) Leserbrief zu Roberto Zanetti und einen einzigen (!) zu Roland Fürst erhalten, aber über 20 zur Kandidatur von Heinz Müller.
Dass wir dann nicht Leserbriefe der Müller-Befürworter zurückhalten, nur weil sich niemand für die andern beiden Kandidaten einsetzt, versteht sich wohl von selbst.
Lieber Thomnas, ich würde mich in Zukunft zuerst über den Sachverhalt erkundigen, bevor du gleich den Zweihänder hervornimmst und solch schwerwiegende Anschuldigungen machst.
Paul-Georg Meister, Redaktionsleiter GSA
Und wie macht die SP Wahlkampf? Sie verteilt jeder Gruppierung welche SP gröhlt ein wenig der Steuergelder und schwupp-di-wupp hat sie viele Wähler, einen kostenlosen Wahlkampf und viel Geld für weitere Hirngespinste. So weit weg war die SP noch nie von der arbeitenden Basis. Geistig wie finanziell.
Über den Inhalt der SVP-Programme kann man sich ausführlich streiten – Kopfschütteln inklusive -, darüber besteht kein Zweifel.
Aber in Sachen Marketing und PR haben sie eindeutig die Nase vorn: Wenn der Dackel eines SPlers an ein SVP-Wahlplakat pinkelt, stehts am nächsten Tag sicherlich in einer Meldung des SVP-Pressedienstes, und zwar mit der ausdrücklichen Empfehlung, über diesen unglaublichen parteipolitischen Affront doch bitteschön ein bisschen Empörung auszudrücken.
Und die rekrutierte Parteibasis ist nicht minder schreibwütig als die Speer- und Schreibfederspitze. Das verdient eigentlich ein: Hut ab! Denn bevor sich auf der anderen Seite die Proletarier aller Länder vereinigen können, müssen sie vorher den Wecker stellen und aufwachen…
Insgesamt schade ist nur folgendes: Wenn doch diese Leserbriefschreib-Energien auch mal für konstruktive Sachpolitik statt für Lobhudeleien freigesetzt würden!
Hallo Giftzwerg
Dein Name scheint Programm zu sein. Doch statt Dich zu informieren wie das Parteiprogramm der SVP aussieht und wie es ausserhalb Deiner warmen Stube zu und her geht, lässt Du hier Dein Gift ab.
Vielleicht hast Du ja keine Gelegenheit Deine “Leserbriefschreib-Energien auch mal für konstruktive Sachpolitik” einzusetzen.
Ist ja klar, wenn Dir keiner zuhört und das hier Deine einzige Plattform ist für den Müll, den Du raus lässt.
Heinz Müller ist die einzige mögliche Wahl in diesen Tagen und daran ändert auch Dein Gefasel nichts.
Vielleicht zunächst etwas zu Ihrem Blog-Verhalten, werter Herr Rister: Wenn jemandem nichts besseres in den Sinn kommt, als aufs Geratewohl mal auf die persönliche Schiene einzuschwenken, so nennt sich das im www-Jargon “Flaming”. Menschen, die sich bereits mit Netiquette befasst haben, kennen den Begriff.
Wenn Sie meinen Beitrag noch einmal ausführlich lesen, werden Sie feststellen, dass a) weder die SVP-Programme als solche (“darüber lässt sich streiten”) noch b) die Qualifikation von Herrn Müller zur Debatte stehen. Das wäre dann der zweite Begriff: “off the topic” oder “fernab vom Thema”. Ich halte Müller persönlich für sehr kompetent, wenn auch nicht als “einzige mögliche Wahl”. Das ist mit Verlaub schon etwas übertrieben.
Hingegen frage ich mich (nein: Sie) in einem zweiten Schritt aber schon, ob hier ein “Mann der Tat” eine “Kampftruppe der Leserbriefe” um sich scharen muss (zugegebenermassen vielleicht ungewollt). So oder so: Ich habe es bisher erfolgreich vermeiden können, auch nur eines dieser Gefälligkeitsschreiben (egal von welcher politischen Herkunft) ernstzunehmen, da ich aus genau diesem Grund noch vor der Leserbriefflut meine Wahl treffe. Dass dies jeder so handhabt wie ihm beliebt, respektiere ich mit höchster Achtung vor der individuellen Freiheit.
Vielleicht haben Sie neben all Ihren unbegründeten Vermutungen über meine Lebensweise (ob ich ein beheiztes Zuhause habe oder ob ich nur über grenchen.net Dampf ablassen kann, weil mir im “richtigen Leben” niemand zuhören will) auch noch weitere einfallsreiche Hypothesen, warum ich mich hier nicht mit dem Namen zu erkennen gebe. Zu den Fakten: Zurzeit befinde ich mich in einer arbeitstechnisch prekären Lage. Ich kann es mir also nicht erlauben, dass mir bei meinen Bewerbungsbemühungen irgend ein Parteifilz die Chancen verpatzt.
Auf der anderen Seite biete ich aber gerne meine Dienste als Ghostwriter oder “lobender Kumpel” für einen Kandidaten jedweder Partei an – sofern es mir beim Bewerben einen Vorteil verschafft. Aber diese Idee hatten ja vielleicht auch schon andere…
Nun mal ernst: Was die SVP angeht muss ich mich nicht aktiv informieren – wie Sie es fordern -, da WERDE ich tagtäglich lautstark informiert ob ich nun will oder nicht. Ich bin mir nicht sicher, warum es in der Natur des aufgeklärten Menschen liegt, genau das mit Argwohn zu beäugen, was mit den lautesten Posaunen beworben wird. Vielleicht, weil man die Kakophonie lauter Töne irgendwann mal satt hat?
Beeindruckend, wie viel Sie doch wissen. Grad von der Nettiquette.
Ich werde mich von jetzt an Flaming-Star nennen und Ihnen empfehle ich, grad mit Ihrer Blog-Erfahrung, einen Nick zu nehmen der weiter weg ist von Giftzwerg als Giftzwerg 2.0. Und wenn der Selbe dahinter steckt?
Heute Abend im Parktheater
Die Ständeratskandidaten Heinz Müller und Roberto Zanetti kreuzen die Klingen. Gesprächsleitung: Urs Byland, Grenchner Tagblatt.
Die Veranstaltung ist öffentlich, Eintritt frei!
Türöffnung 1900h, Beginn 1930h
Kommt das Pferd vom Feldherr Gaius Julius Cäsar auch?
Hallo Balhasar. Oder sollte es doch Balthasar heissen? Hast Dich verhaspelt, gell.
Der Buumann war doch grad im Stadttheater, da werden sie das Pferd wohl nicht reinlassen.
Genausowenig wie Dein Kamel. Aber Du kannst da hin und mitreden. Wie hier. Einfach aufstehen, dass Dich alle sehen und dann reden. Was Dich bedrückt in Deinem bescheidenen Alltag.
Das Kamelkind fragt den Kamelvater: “Du, Papi, warum haben wir eigentlich zwei Höcker auf dem Rücken?”
Darauf der Kamelvater: “Damit speichern wir Nahrung, wenn wir durch die Wüste ziehen.”
Kamelkind: “Und warum haben wir so lange Wimpern?”
Kamelvater: “Damit uns der Wind nicht den Sand in die Augen bläst, wenn wir durch die Wüste ziehen.”
Kamelkind: “Und warum haben wir Hufe anstelle von Füßen?”
Kamelvater: “Damit wir nicht im Sand einsinken, wenn wir durch die Wüste ziehen.”
Kamelkind: “Und was machen wir dann im Zoo?”