(Peter Christ, Amteipräsident SVP Solothurn-Lebern) – In der letzten Zeit werde ich öfters gefragt, ob sich die SVP durch die Teilnahme am zweiten Wahlgang der Ständeratswahlen nicht automatisch zum Steigbügelhalter der SP macht.
Dazu kann man verschiedene Ansichten haben. Die Einen sagen sich, lieber einen linientreuen und berechenbaren Roten in Bern, als einen orientierungslosen Schwarzen, der sich schon dreimal um den Fahnenmast gewickelt hat. Die andern sind der Ansicht, dass A) der Kandidat der SP noch nicht gewählt ist und B) gerade in der letzten Abstimmung sich das voreilige Benennen von Siegern und Verlierern deutlich gerächt hat.
Meine persönliche Meinung dazu ist, dass sich die SVP nicht verstecken muss. Sie steht ein für schweizerische Grundwerte, welche in den letzten Jahren von den andern Parteien sträflich vernachlässigt oder gar mutwillig getreten wurden. Schleichend und fast unbemerkt wurde der Druck auf Schweizerinnen und Schweizer erhöht, währenddessen die Gutmenschen der Regierung die Steuergelder ausgegeben haben, als würde die Quelle dazu nie versiegen. Jeder Asylbewerber hatte mehr Geld zur Verfügung als eine alleinerziehende Mutter und muss es nicht einmal zurückbezahlen.
Aus diesem Grund ist die SVP angetreten. Für ihre Anliegen und als Beweis, dass sie den Wind, der ihr ins Gesicht bläst, nicht mit Rückenwind verwechselt.
Mit den letzten, deutlich gewonnenen Abstimmungen hat die SVP bewiesen, dass sie die Themen der abstimmenden Bevölkerung gut getroffen hat und es eigentlich auch ihr Auftrag ist, im Stöckli für den Kanton Solothurn mitzureden.
Es machen sich also diejenigen zu Steigbügelhaltern, welche lieber den Fahnenmast umarmen als Stellung zu nehmen und der Brise standzuhalten.
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Wieso gehen Ameisen nicht in Kirchen?
Na, die sind doch Insekten!
Lieber ein Fürst als ein Christ!
Da scheint ja einer mit wenigen Worten viel sagen zu wollen.
Einerseits seiner abgrundtiefen Abscheu gegenüber der SVP Ausdruck verleihen zu wollen und andererseits den Versuch zu starten, ein kleines Wortspiel zu spielen.
Nur, dazu sollte man erst überlegen und dann schreiben. Was heisst denn lieber ein Fürst als ein Christ? Dass der Fürst für die CVP gewählt werden soll, aber andererseits kein Christ sein soll. Wie soll denn das gehen, wenn der Fürst kein Christ ist, ist er in der falschen Partei, müsste de facto also zu den Genossen der SP. Diese sind ja nach Ihrer Lehre dem Christentum nicht verplichtet. Roberto ist ja auch Pflichtbewusst ausgetreten und wegen den Türmlis, die jetzt (gottseidank) verboten wurden, macht er sich auch keinen Hals.
Oder sollte es doch was mit dem Verfasser des Leserbriefs zu tun haben? Nur, der will ja nicht nach Bern.
Also Herr Beobachter. Hirn einschalten und Müller wählen.
Alles Müller oder was?
Wo war die SVP und dieser Heinz Müller, als es um die Familienergänzungsleistung ging?
Nirgends, besser gesagt, sie haben sich gewehrt. Also sprechen Sie NIE wieder, dass die SVP oder Heinz Müller je irgendetwas positives für Familien, Alleinerziehende und das Bildungswesen getan oder abgestimmt haben.
Carme. Auch Ihnen einen schönen Hilari. Politik braucht manchmal den Blick ein wenig von oben herab. Nicht so, wie Sie schreiben, sondern eher im Sinn von Überblick. Diesen scheinen Sie verloren oder nie besessen zu haben.
Da wäre es empfehlenswert, besser nichts zu sagen, als nur blabla, welches von einigen Leitgenossen abgespult wird. Vernetztes Denken heisst, die Dinge in einem grösseren Zusammenhang zu sehen. Da gehts nicht drum ein paar Fränkli in jede Familie zu streuen, sondern den Hebel anderswo anzusetzen, damit man eben diese Fränkli gar nicht erst verteilen muss.
Nur eben, der Fränkli-Empfänger müsste demnach auch einen anderen Blickwinkel besitzen um das zu begreifen. Genau das macht das politisieren in der SP so einfach. Hier Geld, da Wähler.
Ach ja, am 9.1. war ein aufschlussreicher Artikel unter Kanton/Region zu finden.
Alles Müller oder was?