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Stromkonsum in Grenchen um 12 Prozent eingebrochen – Trotzdem keine Preiserhöhung

Troz massivem Umsatzrückgang, der Strom wird in Grenchen nicht teurer. (Foto: Paul-Georg Meister)

Trotz massivem Umsatzrückgang, der Strompreis wird in Grenchen eingefroren. (Foto: Paul-Georg Meister)

(Paul-Georg Meister) – Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage verzichten die SWG für das kommende Jahr auf eine Erhöhung der Strompreise, wie Direktor Per Just in der hauseigenen „SWG-Post“ ausführt. Keine Preiserhöhung gibt es auch beim Erdgas, das wegen der CO2-Abgabe aber dennoch etwas teurer wird.

Der Stromkonsum ist in Grenchen im laufenden Jahr eingebrochen und zwar recht massiv. Bis Ende Oktober lag der Stromverbrauch bei den Städtischen Werken Grenchen (SWG) auf dem Niveau von 2004, das heisst, es wurde in den ersten zehn Monaten des Jahres rund 12 Prozent weniger als in der gleichen Periode im Vorjahr verbraucht.

Der Grund für diesen massiven Rückgang liegt nicht etwa beim Energiesparen sondern ist ganz einfach auf die wirtschaftliche Lage zurück zu führen. Die Krise hat die Grenchner Industrie recht hart getroffen.
Energiepreise sind gestiegen

Im Interview in der SWG-Post, dem Informationsblatt der SWG, das nächste Woche in die Haushalte der Stadt Grenchen verteilt wird, sagt Per Just: Die Entwicklung habe dazu geführt, „dass auch unsere Einnahmen abgenommen haben, während die Infrastrukturkosten gleich geblieben sind.“  Laut Just berechnen sich die Durchleitungsentgelte auf Basis der Infrastrukturkosten. Deshalb:  „Wenn nun weniger abgesetzt wird, erhöhen sich die Kosten pro Kilowattstunde“.

Dazu komme, so Just, dass die Energiepreise auf dem Markt gestiegen seien. Ganz klar also, dass beim Strompreis – bei rein kaufmännischer Betrachtungsweise – eigentlich eine Erhöhung vorgenommen werden müsste.

Rücksicht auf Wirtschaft nehmen

Doch genau diese Preiserhöhung wird, im kommenden Jahr zumindest, nicht kommen. Aus Rücksichtnahme auf die Grenchner Wirtschaft, und weil man mit den Energielieferanten gute Bedingungen aushandeln konnte, verzichtet die SWG auf eine solche Erhöhung und belässt den Strompreis im kommenden Jahr auf dem gleichen Niveau wie 2009.

Die SWG kann diesen Schritt vollziehen, weil sie zum einen mit den Energielieferanten fixe Preise für 2009 und 2010 aushandeln konnten, zum andern aber ist dies nur möglich, indem man auch auf Reserven zurückgreift.

SWG ein fairer Partner

Im Interview sagt Per Just: „Wir haben immer gesagt, wir sind ein fairer Partner. Diese Aussage verpflichtet. Wir können nicht immer nur davon reden, Verantwortung wahrzunehmen, wir müssen es auch tun, wenn die Zeit dafür gekommen ist.

Etwas anders sieht die Situation beim Erdgas aus, das im kommenden Jahr etwas mehr kosten wird. Der Grund dafür liegt in der CO2-Abgabe. Diese steigt von bisher 0.216 Rp./kWh um 0.432 auf 0.648 Rp./kWh, während der Grundpreis für Erdgas gleich bleiben wird. So wird Erdgas zwar nicht teurer, kostet aber trotzdem mehr.

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5 Kommentare zu Artikel “Stromkonsum in Grenchen um 12 Prozent eingebrochen – Trotzdem keine Preiserhöhung”

  1. Terkel sagt:

    Trotz Krise; Energiesparen=Geld sparen.

    Traurig fände ich es von den Energie-Lieferanten, weil wir (Verbraucher) in Zukunft sowiso mehr Energie spahren werden müssen;
    …und wir dann aber wiederum diesen Verlust ihrerseits, mittragen werden/müssen.

    Der Bund hätte dawas mit meinem 20.- machen können, die mir per kranken_kassenrechnung erspart wurden.
    (Dadurch hat sich mein ganzes Leben umgestaltet, wahnsinn!)*zynisch

    Solche Politik mag ich nicht.

    Nicht das Klima muss umdenken – sondern der Mensch

    Bitte nicht persönlich nehmen, Liebe SWG… ;-)

  2. Hanspeter Vögtli sagt:

    Wann kommt endlich eine CO2-Abgabe auf Diesel und Benzin für Motorfahrzeuge?

    • WernieX sagt:

      Hör doch auf mit CO2-Abgabe! Dieser ganzen Ozon-Klimawandel-GlobaleErwärmungs-Hysterie fehlt es doch an jeglichen wissenschaftlichen Beweisen, hör mal! Ich kann’s langsam nicht mehr hören! Ja glaubt ihr denn alles was euch vorgekaut wird? Lies doch bitte z.B. mal das Buch “Welt in Angst” von Michael Crichton, der ja weissgott ein etablierter Schriftsteller ist. Bitte!
      Abgesehen davon, dass eine weitere überflüssige Abgabe eh nichts am Klima ändert. Taschen werden voller, das ziemlich sicher. Aber sonst…

      • Kleines Ich sagt:

        Danke WernieX! Offenbar gibt es sehr gut informierte Menschen, die wissen, was „Gott“ will… ;-)

        Diese Narren in Kopenhagen, wenn das kein Witzklimakabinet ist.
        Wer hat die eigentlich gewählt?!?

        Oder wie unser Bundespräsident Merz mit seiner Libyen Affäre und er würde wieder alles gleich machen und das soll ein „Freisinniger“ sein. Am Arsch… der ist ja gefangen in Haut und Knochen und von seinem eigenen Geist vorgeführt… :-)

        Im Koran steht: „Trag vor im Namen deines Herrn, der erschaffen hat!“

        Also was könnte einfacher und direkter sein, als deine Intuition… dein wahres Selbst.

  3. Julia sagt:

    Es ist doch super von den Stadtwerken, dass trotz weniger Verbrauch die Preise vorerst nicht erhöht werden. Das freut die Kunden. Kann ja auch nicht Sinn der Sache sein, dass die Kunden Strom sparen, dadurch weniger Verbrauch entsteht und dann die Preise wieder erhöht werden. Wo kämen wir denn da hin? Liebe Grüße Julia

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