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Rund ein halbes Dutzend Schenkkreise im Kanton aufgeflogen: “Gewisse Konzentration auf Raum Solothurn/Grenchen erkennbar”

(Sabine Waelti) Im Zuge der Ermittlungen im Mordfall Dubey sind im Kanton Solothurn rund ein halbes Dutzend Schenkkreise aufgeflogen. Dies bestätigt Anita Panzer, Mediensprecherin der Staatsanwaltschaft. Ob und in welchem Umfang diese Schenkkreise im Zusammenhang mit dem Mordfall stehen, dazu will die Staatsanwaltschaft derzeit keine Auskünfte geben.

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn ermittelt zurzeit gegen rund ein halbes Dutzend Schenkkreise im Kanton. Dies bestätigt Anita Panzer, Mediensprecherin der Staatsanwaltschaft. Alle diese Schenkkreise seien im Zuge der Ermittlungen im Grenchner Dreifachmord aufgeflogen. Über den Zusammenhang zwischen den Schenkkreisen und dem Tötungsdelikt könnten vonseiten der Staatsanwaltschaft zurzeit keine Angaben gemacht werden, so Anita Panzer.

Zur Frage, wie viele der aufgeflogenen Schenkkreise in Grenchen aktiv seien, meint Anita Panzer: „Schenkkreise erstrecken sich immer über ein grösseres Gebiet, da verschiedene Personen mit verschiedenen Wohnorten darin aktiv sind. Es gibt aber Bezüge zu Grenchen.“ Auch unter Einbezug der Ergebnisse von früheren Strafuntersuchungen betreffend Schenkkreise, welche im Kanton Solothurn geführt worden seien, die nichts mit dem Tötungsdelikt Grenchen zu tun gehabt hätten, sei eine gewisse Konzentration auf den Raum Grenchen/Solothurn erkennbar. Zurzeit ermittle die Staatsanwaltschaft gegen „weniger als 100 Personen“ im Zusammenhang mit den aufgeflogenenen Schenkkreisen.

Bisher habe die Staatsanwaltschaft, unabhängig vom Tötungsdelikt Grenchen, rund 70 Strafuntersuchungen wegen Durchführung von Schenkkreisen geführt – hauptsächlich in den Jahren 2006 und 2007. Davon erfolgten gemäss Angaben der Staatsanwaltschaft in etwa 30 Fällen Einstellungen, weil den Teilnehmern an einem Schenkkreis keine organisatorischen Handlungen nachgewiesen werden konnten. Ebenfalls etwa 30 Fälle seien mit Strafverfügungen (Bussen) erledigt worden. Etwas über 10 Fälle seien an die zuständigen Gerichte überwiesen worden, wobei es durchwegs zu Schuldsprüchen gekommen sei.

„Generell ist es schwierig, jemandem organisatorische Handlungen in einem Schenkkreis nachweisen zu können, da sich die Schenkkreisteilnehmer bewusst gegen die Öffentlichkeit abschotten“, erklärt Anita Panzer. Im bisher “grössten” Schenkkreisfall gegen zwei Beschuldigte, welche in grossem Umfang Schenkkreise organisierten, habe der Gerichtspräsident von Bucheggberg-Wasseramt die beiden Angeklagten zu Bussen von 6′000 respektive 8′000 Franken verurteilt. In diesem Fall habe auch ein Betrag von rund 110′000 Franken an unrechtmässigem Gewinn zugunsten des Staates Solothurn eingezogen werden können.

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6 Kommentare zu Artikel “Rund ein halbes Dutzend Schenkkreise im Kanton aufgeflogen: “Gewisse Konzentration auf Raum Solothurn/Grenchen erkennbar””

  1. WernieX sagt:

    Schenkkreiskonzentration im Raum Solothurn/Grenchen? Heisst das jetzt, dass die Grenchner
    a) überdurchschnittlich dumm
    b) unendlich gierig
    oder
    c) beides
    sind?!?

    • rollvi sagt:

      Jedenfalls nicht das was du denkst und glaubst…

      Meine Empfehlung an “gierige und süchtige Sünder“: Erweitern des Bewusstseins…also z.B. mit täglicher Mantra-Meditation (oder auch Klangmassage) reinigen des Nervensystems und der Zellen. Durch die lebensfördernden Wortklänge wird die Person von innen genährt. Man tut weniger und erreicht mehr…

      Die Advaita-Philosophie lehrt: Du bist der “Raum” und nicht die Inhalte…das Psychomentale (Geist und Körper) mit ihren Meinungen, Vorstellungen und Prägungen.

  2. R@lf sagt:

    Und der Wald ist grün und das Fell des Eisbären durchsichtig! Wer stoppt ihn???

  3. Wale sagt:

    Ein Priester trat vor Tao-hsin und sprach “Ich möchte Gutes tun, aber die Menschen befolgen meine Ratschläge nicht.” Tao-hsin schlug ihn ins Gesicht. “Das tat gut!”

  4. Johann sagt:

    Tao-hsin kam ans Bett eines todkranken, alten Mannes und half bei der Pflege. Als der Mann ihn um ein tröstendes Wort bat, liess Tao-hsin alle Anwesenden den Raum verlassen, setzte sich zum Alten und nahm seine Hand. “Ich erfülle dir jeden Wunsch, jeden. Bitte sprich.” Der Mann starb.

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