
Einer der Täter wird nach der Rekonstruktion der Tat wieder abgeführt. (Foto: Ezra In Albon)
(Paul-Georg Meister) – Es tut sich was im Dreifachmord in Grenchen. Heute Morgen sperrte die Polizei den Tatort grossräumig ab. Die beiden geständigen Haupttäter wurden nochmals an den Ort ihrer grausamen Tat zurückgeführt. Dies im Rahmen einer Rekonstruktion des Falles.
Nun ist wieder Bewegung in die Ermittlungen im Dreifachmord in Grenchen gekommen. Im Rahmen einer Tatortbegehung sperrte die Polizei am Donnerstagmorgen den Tatort an der Kirchstrasse in Grenchen grossräumig ab und liess niemand mehr ins Haus.
Der Grund: Die beiden geständigen Haupttäter werden heute im Rahmen der Ermittlungen an den Tatort geführt. Wie Anita Panzer, Mediensprecherin der Solothurner Staatsanwaltschaft mitteilt, wird die Tat am Originalschauplatz nochmals nachgestellt, dies unter anderem auch mit Personen, welche die Opfer darstellen.
Laut Panzer geschieht dies im Rahmen der normalen polizeilichen Ermittlungen. “Eigentlich ist es eine zusätzliche Einvernahme der Täter, nur dass diese vor Ort und in den Original-Räumlichkeiten stattfindet”, erklärt Panzer. In diesem Fall wird die Tat nochmals in jedem noch so kleinen Detail rekonstruiert, quasi visualisert.
Gerade diese Visualisierung sei für die Ermittlungsbehörden von grosser Wichtigkeit, denn sie kann Auskünfte über kleine, aber sehr entscheidende Details geben.
Vielfach kommt es bei solchen Rekonstruktionen auch zu einem psychischen Zusammenbruch der Täter. Wenn sie nochmals mit ihrer Tat konfrontiert werden und vor allem, wenn sie alles noch einmal nachspielen müssen, kann es schon mal vorkommen, dass jemand das nicht verkraftet, und weitere Details preisgibt.
So könnte zum Beispiel auch Klarheit über das Motiv der brutalen Tat geschaffen werden. Nach wie vor ist nämlich nicht klar, warum Margrit Dubey, ihr Ehemann und ihre Tochter sterben mussten. Klar ist lediglich, dass die Frau aktiv in verschiedenen Schenkkreisen und andern dubiosen Organisationen tätig war.
Dass zwischen dieser Tätigkeit und dem grausamen Mehrfachmord – eine Person wurde erschossen, zwei wurden mit einem Plastiksack erstickt – ein enger Zusammenhang besteht, kann zwar angenommen werden, doch eigentlich sind auch dies nach wie vor Spekulationen.
Vielleicht kann die Konfrontation der Täter mit dem Ort ihrer grausamen Tat nun auch Licht in diese Angelegenheit bringen.
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Ich hoffe diese grausame Tat wird bald und zu 100% ermittelt und bewiesen sein, sodass die Täter ihre gerechte Strafe erhalten!
Ich hoffe auch dass das Tatmotiv bald gefunden ist und auch in diese Richtung alle ihre gerechte Strafe erhalten – es ist endlich an der Zeit!