
Hinter den Kulissen laufen die Vorbereitungsarbeiten auf vollen Touren. (Foto: Paul-Georg Meister)
(Sabine Waelti) – Werke von Künstlerinnen und Künstlern aus der ganzen Welt, ein Blick in die Akademie der Bildenden Künste München, Begegnungen mit Kunstschaffenden und viel mehr – die Triennale öffnet ihre Tore. Morgen Abend geht`s los.
«Die Triennale ist daran, sich zu öffnen», erklärt OK Präsident Heinz Westreicher, «während sie in der Vergangenheit ausschliesslich der Originaldruckgrafik vorbehalten war, präsentieren wir jetzt auch fotografische Werke, Künstlerbücher und Multiples. Das heisst, Kunst, die sich multiplizieren lässt.» Deshalb präsentiert sich die Triennale, welche ihr 50-jähriges Bestehen feiert, im Rahmen ihrer 18. Ausgabe unter dem Titel «art limited – multiple art». Donnerstag Abend, um 19 Uhr, ist Vernissage.
Etwa 30 Editeure und Verleger aus dem In- und Ausland präsentieren in der Grenchner Tennishalle Kunst aus der Welt der Grafik. Die Liste der Kunstschaffenden, welche an der Triennale vertreten sind, ist lang. Unter vielen anderen werden Werke von Le Corbusier, Joan Miro oder Till Augustin zu sehen sein. Das regionale Kunstschaffen wird beispielsweise durch Marc Reist oder Beat Julius Müller repräsentiert.
«Ein Zückerli wird die Sonderausstellung über Ben Vautier», betont Heinz Westreicher, «Er präsentiert eine Auswahl seiner Originaldruckgrafiken und Multiples.» In einer zweiten Sonderausstellung können die Besucherinnen und Besucher die Werkstätten der Akademie der Bildenden Künste München kennenlernen.
«Ein Geheimtipp ist unser Angebot vom Sonntag. Dann werden diverse Kunstschaffende anwesend sein, welche an der Triennale ausstellen, bei der Publikumsaktion «Grafika Maxima» teilgenommen haben oder welche sonst eine enge Beziehung zur Triennale haben. Die Gäste haben die Gelegenheit, mii ihnen ins Gespräch zu kommen», so der OK-Präsident der Triennale.
Auf diesen Tag freue er sich ganz besonders, denn: «Man bekommt einen ganz anderen Bezug zu einem Werk, wenn man den Künstler kennt.» Auch freue er sich auf das Wiedersehen auf Künstlerinnen und Künstler, mit welchen das Triennale-Team schon seit längerem zusammenarbeite.Am gleichen Tag ist zudem das Grenchner Kleintheater zu Gast an der Triennale: Anlässlich des Schweizer KleinKunst Tages präsentiert Mädir Eugster eine Performance, welche Zirkuspoesie und Tempeltanz miteinander verbindet.
Der Freitagabend wird ganz im Zeichen des 50-Jahre-Jubiläums der Ausstellung stehen: «Dann findet die Vernissage unseres Jubiläums-Buches statt.»
18. Triennale Grenchen – Wichtige Eckdaten
Die Triennale in der Tennishalle Grenchen beginnt am 10. September, um 19 Uhr.
Weitere Öffnungszeiten:
Freitag, 11. September: 13 bis 21 Uhr (17 Uhr: Vernissage Jubiläumsbuch); Samstag, 12. September: 10 bis 21 Uhr;
Sonntag, 13. September: 10 bis 21 Uhr (ganzer Tag diverse Künstler und Künstlerinnen anwesend, 16.30 Uhr: Performance Kleintheater),
Montag, 14. September: 10 bis 18 Uhr.
Kosten Eintrittsticket für ganze Triennale: 15 Franken.
Öffentliche Führungen: täglich um 15 und 19 Uhr.
Weitere Führungen auf Anfrage (032 652 34 55).
Anlässlich des Triennale-Jubiläums lädt auch das Kunsthaus Grenchen zu einer Ausstellung: Gezeigt werden bis zum 25. Oktober Triennale-Ankäufe aus den letzten 50 Jahren.
Mehr Infos: www.triennale.ch und www.kunsthausgrenchen.ch
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