(Paul-Georg Meister) – Zur Zeit orientiert die Kantonspolizei Solothurn über neue Erkenntnisse im Dreifachmordfall in Grenchen. www.grenchen.net berichtet live aus der Medienkonferenz. Wichtigste Erkenntnisse: Vier dringend tatverdächtige Personen befinden sich in Polizeihaft. Eine der Personen hat ein Teilgeständnis abgelegt.
Im Dreifachmordfall von Grenchen bei dem ein Ehepaar und ihre Tochter auf brutale weise umgebracht wurden, informiert die Polizei derzeit über den Stand der Ermittlungen und die neusten Erkenntnisse.
Die wichtigsten Erkenntnisse der Polizei und der Staatsanwaltschaft sind:
- Vergangenen Freitag wurden fünf Personen festgenommen: 2 Schweizerinnen, 2 Schweizer und 1 deutscher Staatsangehöriger – vier Personen sind noch immer in Haft. Sie werden dringend verdächtigt, direkt beteiligt gewesen zu sein. Eine der beiden Schweizerinnen wurde inzwischen wieder aus der Haft entlassen. Die Schweizer waren der Polizei bisher nicht bekannt. Der deutsche Staatsangehörige ist bereits wegen Körperverletzung bekannt.
- Eine der verhaftenen Personen hat ein Teilgeständnis abgelegt. Die Tat wurde nach Erkenntnissen der Poliezi nicht durch eine Einzelperson verübt. Ein Teil der vier Personen waren nach Erkentnissen der Polizei bestimmt am Tatort anwesend. Die am Tatort gesicherten Spuren können teilweise den verhafteten Personen zugesprochen werden.
- Die Verhaftungen erfolgten in den Kantonen Solothurn, Luzern und Aargau. Bei den Verhaftenen wurden auch Hausdurchsuchungen druchgeführt. Dabei wurden mehrere Waffen sichergestellt. Darunter soll auch die Tatwaffe sein. Untersuchung ist noch im Gang.
- Die Ermittlungsarbeit geht weiter, viele Fragen sind noch ungeklärt. Die Polizei will nicht bestätigen, dass unter den Verhafteten ein namhafter Sportler ist.
- Die Staatsanwaltschaft hat ein Verfahren wegen mehrfacher vorsätzlicher Tötung eingeleitet. Das Tatmotiv ist allem Anschein nach noch nicht klar. Bei den Hausdurchsuchungen bei den Tatverdächtigen wurden keine nahmhaften Geldbeträge gefunden.
- Nach Erkenntnissen der Polizei pflegten die Verhafteten lockere Kontakte zu Schenkkreisen. Die Polizei will auch weiteren Hinweisen zu illegalen Schenkkreisen nachgehen.
- Staatsanwaltschaft und Polzei schliessen im Moment weitere Verhaftungen nicht aus, glauben aber, einen grossen Teil der Täterschaft bereits verhaftet zu haben.
Was bisher geschah:
Hat die Polizei eine heisse Spur?
Polizei sucht nach Aargauer-Kombi
Polizei war seit Jahren informiert
Polizei bestätigt erste Verhaftungen
Diente ein Film als Vorlage für den Mord?
Die bisherigen Erkenntnisse der Polizei
Hinweise auf illegales Glücksspiel
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