(Sebastian Wendel) – Seit dem Neustart des Uhrencup vor sechs Jahren arbeitet im Organisationskomitee ein sich optimal ergänzendes Team miteinander. Jedes Mitglied des Organisationskomitee trägt die Verantwortung für sein Ressort und ist mittlerweile ein Experte auf seinem Gebiet.
Für Tatjana Stauffer beginnt die Uhrencup-Zeit bereits im Januar. Als Verantwortliche für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer gilt es als erstes, die stattliche Anzahl von 300 Personen zu finden. Alle Helfer des vorjährigen Uhrencups werden angefragt, von denen die meisten ihre Zusage wiederum geben. Viele Vereine wie der Frauenverein Grenchen, der FC Gerlafingen oder der Turnverein Grenchen sind jedes Jahr dabei. Tatjana Stauffer bekommt auch viele Anfragen von neuen Gesichtern, die gerne ihren Teil zum Gelingen beitragen würden. So ergibt sich ein guter Mix aus erfahrenen und frischen Kräften.
Die stressigste Zeit beginnt für die quirlige Jungmutter Anfangs Juni, wenn es an die Einteilung in die vielen Aufgabenbereiche geht. Dabei werden von den Helfern oft Ansprüche gestellt, verständlicherweise sind Jobs wie Barrenträger oder Bratwurstgriller gefragter als der des Parkplatzzuweisers. Improvisationstalent und Kompromissfähigkeit sind tägliches Brot bei der Helferzuteilung.
An den Turniertagen kann die Schwester von Sascha Ruefer jeweils erst aufatmen, wenn alle Helfer erschienen sind und auf ihren Posten stehen. Motivation für ihre Aufgabe findet Tatjana Stauffer bei der freundschaftlichen Zusammenarbeit im Organisationskomitee und der Tatsache, dass praktisch alle Helfer jedes Jahr aufs Neue mit dabei sind und mittlerweile eine grosse „Uhrencup-Familie“ entstanden ist.
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