(Paul-Georg Meister) – Mitternachtsmorde ist eine spannende Geschichte über eine zeitreisende FBI-Agentin. Das Buch ist mit Witz und Ironie geschrieben, und überzeugt, auch wenn nicht immer alles ganz plausibel ist.
Die Geschichte: Davis Knox ist als Junge dabei, als eine Zeitkapsel mit wichtigen geschichtlichen Dokumenten in Pekesville vergraben wird. Zwanzig Jahre später, Knox ist mittlerweile Polizist, wird die Kapsel von einem Unbekannten ausgegraben und ein brutaler Mord erschüttert die Kleinstadt.
Besteht ein Zusammenhang? In Laufe seiner Ermittlungen taucht Nikita Stover, eine wunderschöne angebliche FBI-Agentin auf. Stammt sie wirklich aus der Zukunft? Und kann Sie Knox helfen, den Killer aus der Zukunft unschädlich zu machen? Sofern er überhaupt existiert.
Mein Eindruck: Die Geschichte ist spannend und packend, wie es Geschichten um Zeitreisende praktisch immer sind, vor allem dann, wenn die technische Überlegenheit der Zukunft so richtig ausgekostet wird. Linda Howard hat hier ein Buch vorgelegt, das zu lesen sich lohnt. Die Handlung ist gradlinig und manchmal auch überraschend, auch wenn einige Details nicht ganz aufgehen. Der Schluss aber ist stark und witzig. Und selbst Leute, die es nicht lassen können, jeweils den Schluss zum Voraus zu lesen, sollten es diesmal auf jeden Fall bleiben lassen. Es wäre schade um diese witzige Schlusspointe.
Fazit: Das Buch ist witzig, spannend und lesenswert.
Linda Howard, „Mitternachtsmorde“, Roman
Verlag: Blanvalet (Dezember 2006)
ISBN-10: 3442359694
ISBN-13: 978-3442359691
Das Buch ist in allen guten Buchhandlungen erhältlich
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