(mgt) – In einer Station des Spitals Grenchen sind mehrere Patienten an einer Norovirus-Infektion erkrankt. Die Abteilung wurde vorübergehend isoliert. Mitarbeitende sind bisher keine betroffen.
In der Station C des Spitals Grenchen sind mehrere Patientinnen und Patienten an Brechdurchfall erkrankt. Mitarbeitende sind bisher keine betroffen. Ursache ist der Norovirus, der beim Menschen einen starken Brechdurchfall verursachen kann, begleitet von Übelkeit, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen und selten Fieber.
Da der Virus sehr ansteckend ist, wurden gemäss den Hygienrichtlinien der Solothurner Spitäler AG zum Schutz der übrigen Patienten sowie der Mitarbeitenden und Besucher sofort die notwendigen Massnahmen eingeleitet. Die betroffene Station wurde isoliert. Weitere Massnahmen sind das Tragen von Handschuhen, einer Überschürze und eines Mundschutzes sowie eine konsequente Händedesinfektion.
Die Symptome treten 12 bis 48 Stunden nach einer Ansteckung auf und klingen nach zwei bis drei Tagen ab, die Betroffenen erholen sich schnell.
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Letzten Mittwoch, beim Spitalbesuch, ist mir die Krankenschwester mit voller Schutzmontur sofort aufgefallen. Ich habe mir keine grossen Gedanken gemacht, aber jetzt weiss ich es.
Was mich ärgert, ist, dass ich mit meinen kleinen Kindern meinen Vater in der Station C besuchte und keine einzige Krankenschwester uns informiert oder darauf hingewiesen hat, dass ein sehr ansteckendes Virus in der Station lauert.
Hätten wir das gewusst, hätten wir bestimmt 180° kehrt gemacht und sofort diese Station verlassen.
Sorry, aber von SOFORTmassnahmen ist hier keine Rede, sondern das Spital hat einfach mit der Informationsweitergabe versagt. Erst heute durch diesen Artikel erfahre ich es.
Ich kann nur Gott danken, dass keinen von uns angesteckt worden ist.