(Paul-Georg Meister) – Die Feuerwehr Grenchen verfügt seit einigen Tagen über ein neues Atemschutzfahrzeug. Damit kann die Einsatzfähigkeit und die Schlagkraft der Stützpunktfeuerwehr Grenchen erheblich verstärkt werden.
„Heute muss praktische jeder Einsatz unter Atemschutz erfolgen“, erklärte Rolf Wischi, Kommandant der Feuerwehr Grenchen anlässlich der Fahrzeugübergabe, „deshalb ist das neue Fahrzeug für uns besonders wichtig, denn es erlaubt der Mannschaft, sich während der Fahrt zum Einsatzort im Fahrzeug auszurüsten.“ Damit, so Witschi, könne die einsatzfähigkeit und die Schlagkraft der Grenchner Feuerwehr erheblich verstärkt werden.
Das Fahrzeug kann aber nicht nur als Transportmittel eingesetzt werden. Mit einem hydraulischen Turm, der auf dem Fahrzeug montiert ist, kann mit zwei Scheinwerfern ein Schadenplatz zusätzlich noch ausgeleuchtet werden.
Kommandant Witschi bedankte sich bei der Gemeinde Grenchen für die Unterstützung in Sachen Ausrüstung. Die Aufgaben der Feuerwehr, so unterstrich Witschi, werden in Grenchen ernst genommen. Dies bestätigte auch Stadtpräsident Boris Banga.
In einem persönlichen Gespräch mit www.grenchen.net sagte er: „Jeder Franken, den wir in die Feuerwehr investieren, ist gut angelegtes Geld.“ Zwar hoffe man, dass man die Feuerwehr so wenig wie möglich brauche, doch im Ernstfall sei eine gut ausgebildete und gut ausgerüstete Feuerwehr von grösster Wichtigkeit.
Dass die Stützpunktfeuerwehr Grenchen beide Anforderungen erfüllt, hat sie in den letzten Jahre immer wieder eindrücklich unter Beweis gestellt.
Airbus – so heisst das neue Fahrzeug – kostete 139′000 Franken – 50% werden von der Gebäudeversicherung übernommen.
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