(mgt) – Die Ausstellung „1918 Generalstreik in Grenchen“ geht am 11. Februar 2009 zu Ende. Alfred Fasnacht, Stiftungsratspräsident Museum Grenchen, berichtet zum Abschluss ab 19 Uhr in der Widmerstube des Kinderheims Bachtelen über die Vorgeschichte des Generalstreiks im Jahre 1918 in Grenchen.
Mit drei Todesopfern und Verletzten erlebte Grenchen den Generalstreik 1918 besonders hart. Diese traurige Bilanz hatte ihre Gründe nicht nur im miserabel organisierten Truppeneinsatz sondern auch in den seit Jahren schwelenden Spannungen zwischen Arbeiterschaft und Arbeitgebern in Grenchen. Spannungen, die durch die soziale Notlage der Kriegsjahre 1914 bis 1918 zusätzlich aufgeheizt wurden und sich im Generalstreik 1918 entluden. – Da die externen Referate mit Kosten verbunden sind, verlangt das Kultur-Historische Museum 5 Franken Eintritt für die Finissage.
Über 200 Personen nahmen im Verlaufe der Ausstellungsdauer trotz teilweise eisiger Kälte an den szenischen und öffentlichen Führungen teil. Dazu zählt auch die komplette Solothurner Regierung. Über 70 Personen verfolgten die ersten drei Referate des Referatszyklus.
Zahlreiche Reaktionen, die bei den Museumsverantwortlichen eingingen, zeigen, dass die Plakate an den Schauplätzen gelesen wurden und zu Diskussionen Anlass gaben. Das Ausstellungskonzept „Museum im öffentlichen Raum“ hat sich bewährt, hält Stiftungsratspräsident Alfred Fasnacht fest.
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