(Marlyse Frey, KR- und GR-Kandidatin, SP Grenchen) - Seit dem ersten Oktober 2008 läuft das Notfallpilotprojekt Anos am Bürgerspital Solothurn. Mit ihm wurden die Notfalldienste unserer Hausärzte „hinfällig“. Seither haben nicht nur wir Grenchnerinnen und Grenchner im Notfall zusätzlich Hürden zu meistern.
Wer es irgendwie schafft nach Solothurn zu gelangen, ist noch längst nicht am Ziel. Zuerst gilt es sich zu orientieren, was nicht immer einfach ist wenn man sich in einer Notfallsituation befindet. Danach gilt es Ruhe zu bewahren und geduldig auszuharren. Irgendwann kommen alle an die Reihe. Wer bereits damit Erfahrungen hat, ruft da im Notfall gescheiter direkt den Rettungsdienst an. Innert Minuten sind diese vor Ort.
Leider aber immer öfters für Fälle wo es keinen Rettungsdienst braucht. Wer in der Nacht einen Arzt braucht kümmert das aber kaum. Verständlich oder!
Ich wünschte mir, wir hätten im Kanton Solothurn einen Barack Obama den wir dieses Frühjahr in den Regierungsrat wählen könnten. Jemand der das Wohl und die Sicherheit der Menschen in den Vordergrund stellt und mutig diverse spitalpolitische Entscheide rückgängig macht.
Wir brauchen keine Zentralistinnen und Zentralisten welche des Geldes wegen unsere Gesundheit und unsere Sicherheit aufs Spiel setzen. Seien wir auf der Hut, denn die nächsten könnten unsere Stadtpolizeien sein.
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