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Wochenumfrage: Leser/innen lehnen Boni-Zahlungen der UBS rundum ab

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(Paul-Georg Meister) – Noch selten hat eine Umfrage im Internetportal www.grenchen.net eine solch klare Aussage geliefert: 80 % der Leserinnen und Leser finden es nicht richtig, dass die UBS trotz Staatshilfe Boni in Milliardenhöhe ausbezahlen will.
Die Frage nach den Bonuszahlungen der UBS erregt die Gemüter. Die Wochenumfrage des Internetportals www.grenchen.net ergab ein klares Votum: 80 % (ca. 650 Voten) sagten nein zur Frage: „Trotz Staatshilfe und einem Verlust von 20 Milliarden Franken (CHF 20′000′000′000) im Jahr 2008 will die Grossbank UBS ihren Mitarbeitern Boni in Milliardenhöhe auszahlen. Finden Sie das richtig?

Zustimmung fand diese rage bei nicht ganz 19 % der stimmenden und annähernd ein Prozent antworteten mit „Ist mir egal.“

Die sehr die Volksseele kocht, kann man auch aus Kommentaren zu einem Leserbrief entnehmen. Da ist unter anderem nachzulesen. „Und wo bleibt die Reaktion der Politik? Die bürgerlichen Parteien dürfen wohl nichts machen, schliesslich haben sie jahrelang vom Geldsegen der Grossbanken profitiert.“

Und ein anderer Leser schreibt in seinem Kommentar: „Man hört, die Bank müsse diese Boni bezahlen, weil ihr sonst die guten Leute davon laufen würden. Welche guten Leute? Diejenige die in einem einzigen Jahr 20 Milliarden Verlust machten. In andern Firmen würden solche Mitarbeiter entlassen und vor Gericht gestellt. Bei den Banken erhalten sie noch Milliarden als Belohnung.“

Es gibt aber auch andere Meinungen. So schreibt einer. „Was die Boni betrifft, so bin ich der Meinung, dass die “kleinen” Angestellten, also diejenigen an der Front, die nun von allen Seiten angepöbelt werden, auch einen Bonus verdient haben.“ Im wird aber entgegnet: „Liessen sich die durchaus verdienten Boni an die kleinen Angestellten nicht auch durch Umverteilungen im gesamten UBS-Lohntopf bewerkstelligen?“

Die Ankündigung der UBS, trotz Staatshilfe Bonuszahlungen in der Höhe von rund zwei Milliarden Franken zu bezahlen, hat die Volksseele zum kochen gebracht. Von einigen Seiten wird nun den Medien vorgeworfen, wie würden eine Hetzkampagne betreiben.

Doch dies ist wohl kaum möglich. Ein Blick in die Internetforen der Schweizer Medienlandschaft zeigt durchwegs das gleiche Bild: Das Volks ist wütend – es versteht weder Bank noch Politik. Das Image der Banken, aber auch das der Politiker/innen hat in den letzten Tagen sicher grossen Schaden genommen.

Übrigens. Machen Sie mit an der aktuellen Wochenumfrage auf www.grenchen.net. Die Frage lautet: „ Seit einer Woche darf in den Restaurants im Kanton Solothurn nicht mehr geraucht werden. Sollte während der Fasnacht eine Ausnahme gemacht und das Rauchen erlaubt werden?“ Ihre Meinung interessiert uns.

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12 Kommentare zu Artikel “Wochenumfrage: Leser/innen lehnen Boni-Zahlungen der UBS rundum ab”

  1. - sagt:

    Sie bekommen laut Bundesrat gar keine Staatshilfe mehr.

  2. H. Georg sagt:

    Was man in der Sonntagspresse lesen konnte ist eine absolute Frechheit.
    Wenn Herr Haltiner (Präsident der Finma und ehemaliger UBS-Banker) sagen kann, es sei Volksverhetzung wenn man sagt, dass die UBS ohne Hilfspaket pleite gegangen wäre und gleichzeitig von einem möglichen zweiten Hilfspaket für die Grossbanken spricht. Mit Verlaub: So jemand spinnt oder hat zumindest Gedankengänge, die mit normalem Menschenverstand nicht nachvollziehbar sind.

  3. Giovanni sagt:

    Italien wird von der Mafia regiert und wir von den Banken. Wo ist der Unterschied?

  4. Karin sagt:

    Ob man dem ganzen Bonus oder variablen Lohnbestandteil sagt es ist und bleibt die gleiche Schweinerei.

  5. K. Hermann sagt:

    Wie man in den Zeitungen gelesen hat, zahlen sich die Banker unglaubliche Löhne. Während der französischen Revolution hat man den Adel gehängt, der sich noch weniger am Volk bereicht hat als heute die Banker.
    Vielleicht sollte man mal wieder eine Revolution machen.

  6. karlen sagt:

    was soll dieses gejammer. seht doch entlich ein, das alles nutzt nichts. wir sind schon lange unterwandert von dieser bankenmafia und wir können uns noch so wehren, wir werden weiter ausgenommen.
    sie haben schliesslich starke verbündete, die politiker und der bundesrat.
    schweizer schweig und zahl brav deine steuern, damit die boni weiter fliessen können.

  7. Werner Balli sagt:

    Ich bin sicher, die werden vom Bund nochmals ein zweites Hilfspaket verlangen. Das werden sie dank uns Steuerzahler bekommen. Damit können sie dann im nächsten Jahr wieder Bonus zahlen.
    Das geht so lange, bis sie uns ganz ausgepresst haben und nichts mehr zu holen ist. Politik und Banken sind da genau gleich.

  8. heiner sagt:

    Schweizer schweigt und zahlt

  9. Gregor Tillmann sagt:

    Naja, schreibt euch doch die Finger wund. Ihr bringt damit die Bonzen nur zum Lachen. die Lachen sich doch schon lange nur noch ins Fäustchen, ihr könnt nämlich gar nicht verhindern.
    Die Boni werden ausbezahlt und im nächsten Jahr auch. Dann heissen sie zwar anders, aber abgezockt werden wir noch immer.

  10. Eidgenoss sagt:

    Früher haben wir Eidgenossen die Vögte aus dem Land gejagt und die Burgen abgefakelt.
    Und heute?
    Eidgenossen, denkt mal darüer nach. Müssen wir uns das alles bieten lassen?

  11. Timo Sperber sagt:

    Recht so wackere Eidgenossen!! ;-) Lasst uns schimpfen und fluchen ! Das bewahrt vielleicht wenigstens vor Gastritis. Und das wars dann aber auch schon … Diese Bonzen sitzen doch am längeren Hebel ..Die sind sowas von ‘vernetzt’, wie man dem heute sagt (früher hiess das meist noch ‘Filz’) In der Sonntagszeitung stand gestern noch was Interessantes: Dass nämlich die Richter beim Handelsgericht des Kanton Zürich, von einer Wahlkommission bestimmt werden … Nix ungewöhnlches, klar .. Aber es steht auch dort, dass 5 v. 9 Mitgliedern d. Kommission Rotarier sind (Rotary Club) & die Komm.-Präsidentin, Rita Fuhrer auch den Rotary Cub präsidiert, wie praktisch. Ausserdem haben, so die SoZei, “Unternehmen wie Banken und Versicherungen (UBS; SwissLife, ZKB, Axa …) regelrechte Stammplätze am Gericht. Es gebe regelmässig “betriebs- ja sogar familieninterne Nachfolgen”. Na, wenn das nicht wahre Kontinuität ist ..!!!?
    Noch ein kl. PS: Der SVP-Kollege v. R. Fuhrer, Alfred Heer, eine Leuchte der Intellektualität, meinte, man könne ja Rekurs einlegen, gegen die Urteile dieses Gerichts … Was offenbar viele auch tun. Laut SoZei haben 9 von 11 weitergezogenen Fällen vorm Bundesgericht gewonnen. Nun frage ich mich : Für was braucht es eigentlich so einen teuren (Handels)Gerichtsverwaltungskropf in Zürich …? “The answer is blowing in the wind …”? Nein: Es ist völlig klar – da haben die Bonzen schon wieder so was von massiv die Schalthebel übernommen, dass man nur sagen kann: “Servus Demokratie!”

  12. Rolfi sagt:

    Hallo Timo

    Nun das stimmt was Du sagst, ist aber bei den “linken Seilschaften” nicht viel anders. Bedenke nur die ganze Sozialpolitik die heute zu einem lukrativen Geschäft geworden ist für viele Fachspezialisten. Also auf der dualen politischen, sozialen und wirtschaftlichen Bewusstseinebene kommen wir einfach nicht weiter. Sogar das Gegenteil ist der Fall, wir fallen immer in tiefere Ohnmachten (Ängste, Nöte, Krankheiten, Probleme und Kriege).

    Rumi, ein grosser Mystiker aus dem mittleren Osten hat folgendes gesagt: Jenseits der Idee von Gut und Böse liegt die Wirklichkeit – dort werde ich Dich treffen.

    Du hast in einem vorherigen Beitrag etwas sehr interessantes erwähnt: Solange die Menschen ihr Bewusstsein nicht geändert haben, passiert nur immer wieder der selbe Mist in verschiedenen Varianten …

    Dem stimme ich 100% zu! Das ist genau der Punkt, den man sich wirklich einmal genauer anschauen sollte! Da sehe ich die grosse Chance für einen Paradigmawechsel.

    Wilder Penfield ist ein kanadischer Wissenschafter, Neurologe und Nobelpreisträger. Er entfernte operativ Gehirntumore und andere Dinge, und wenn er das Gehirn geöffnet hatte, machte er eine kleine Untersuchung, indem er bestimmte Bereiche des Gehirns elektrisch stimulierte um herauszufinden, wo sich der Kontrollpunkt im Hirn befindet. In einem seiner berühmtesten Experimente stimulierte er einen bestimmten Bereich des motorischen Cortex,als sich der Arm des Patienten plötzlich nach oben zu bewegen begann. Er sagte zum Patienten: Was ist los? Und der Patient antwortete: Mein Arm bewegt sich. Er fragte den Patienten: Bewegen Sie Ihren Arm? Und der Patient antwortete: Nein, er bewegt sich. Da sagte er: OK,bewegen Sie jetzt Ihren Arm in die andere Richtung und der Patient bewegte seinen Arm sofort in die andere Richtung. Ganz gleich, was Walter Pennfield auch unternahm, um den Befehlshaber zu lokalisieren, es gelang ihm nicht. Den Ort, wo der Befehl ausgeführt wird zu finden, ist einfach, das geschieht im motorischen Cortex. Jedoch jenen Ort, der den Befehl gibt, im Hirn zu finden, ist unmöglich. Man kann die Stelle lokalisieren, wo der Befehl ausgeführt wird, aber der Befehlsgeber kann nicht gefunden werden; er ist nicht lokalisierbar. Er ist zur gleichen Zeit überall und nirgendwo. Er ist der Denker hinter dem Gedanken. Er ist das Selbst, das mit sich selbst interagiert und Ideen generiert. Aber dieses Selbst befindet sich weder im Körper noch im Hirn. Es ist nämlich gleichzeitig überall im Körper, überall im Hirn und gleichzeitig nirgendwo. Es ist gleichzeitig überall und nirgendwo – alles zur selben Zeit. Und diese Kraft, die gleichzeitig überall und nirgendwo zur selben Zeit ist, dieses Selbst gehört nicht in den Bereich der Gedanken. Dieses Selbst liegt in der Lücke zwischen unseren Gedanken. Und es ist dieses Selbst, das Raum, Zeit, Materie und Energie kreiert. Wir denken, dass es dort draussen eine ewige Zeit gibt; aber jeder seriöse Wissenschafter wird bestätigen, dass noch niemand die unabhängige Existenz der Zeit bewiesen hat. Seit 1913 hat nämlich kein respektabler Physiker mehr das Wort “Zeit” in den Mund genommen. Der Begriff, der gebraucht wird, ist Raum-Zeit-Kontinuum.

    Die traditionellen Rishis (= Seher der Veda) in Indien untersuchten den menschlichen Körper und nannten ihn Chit-Akash. Akash heisst Raum, Chit heisst Bewusstsein – Gewahrsein; also voller nicht materieller Intelligenz. Die Rishis waren der Meinung, das Bewusstsein sei das Primäre und die Materie sekundär. Das Bewusstsein erzeugt, steuert, konstruiert und wird Materie, einschliesslich der Materie, aus der unsere Körper bestehen.

    Die moderne Wissenschaft und vor allem die Quantenphysik bestätigt das heute.

    Stefan Hawking hat gesagt: Unsere linguistische strukturierte, sogenannte rationale und logische Denkweise ist ein Denksystem, das auf der sensorischen Wahrnehmung des Universum beruht. Und diese sensorische Wahrnehmung ist inkorrekt. In den klauen dieser Art von Rationalität gefangen zu sein, ist das schlimmste Schicksal, das einem menschlichen Wesen widerfahren kann.

    Also was spricht dagegen “unser gemeinsames” Bewusstsein zu klären und zu erweitern?

    Gott sitzt nicht im Himmel… ist kein Glaubenssystem… sondern ist in UNS. Es ist unser wahres Wesen… reinste kosmische Intelligenz.

    GLG
    Der (Hobby) Bewusstseinsforscher

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